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Wolfsberger Müllfahrer alkoholisiert in Unfall verwickelt

Nach einem Auffahrunfall in Wolfsberg wurde beim Lenker eines Müllfahrzeugs eine Alkoholisierung festgestellt. Die Stadtwerke zogen Konsequenzen.

Mann mit Bier am Tisch greift zum Autoschlüssel
© APA/Hans Klaus Techt
Alkohol trinken und einen Lkw lenken vertragen sich nicht – und schon gar nicht im städtischen Dienst (gestellte Szene)
MA Gerfried Ambrosch
Redakteur Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

Wie jetzt bekannt und durch die Landespolizeidirektion Kärnten verifiziert wurde, kam es am 10. August um 6.45 Uhr im Wolfsberger Stadtteil Priel zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Nicht nur, dass die Lenkerin, die einem verkehrsbeding abbremsenden Müllsammelfahrzeug der Stadtwerke Wolfsberg aufgefahren war, mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Wolfsberg eingeliefert wurde; beim städtischen Müllwagenfahrer wurde außerdem „eine Alkoholisierung über dem gesetzlich zulässigen Grenzwert festgestellt“, wie die Stadwerke bestätigen. Ihm wurden von seinem Arbeitgeber „im Rahmen der rechtlich möglichen Maßnahmen entsprechend schwerwiegende arbeitsrechtliche Konsequenzen gesetzt“.

„Die Wolfsberger Stadtwerke nehmen den Vorfall im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall am 10. August sehr ernst“, heißt es in einer Stellungnahme der Wolfsberger Stadtwerke GmbH. Geschäftsführer Christian Schimik: „Dazu gibt es für uns keine zwei Meinungen: Alkohol und Drogen haben am Arbeitsplatz und insbesondere beim Lenken unserer Fahrzeuge oder beim Bedienen von Maschinen keinen Platz. Ein derartiges Verhalten entspricht nicht unseren Sicherheitsstandards und wird von den Wolfsberger Stadtwerken nicht toleriert.“

Christian Schimik, Geschäftsführer Wolfsberger Stadtwerke GmbH
© Gerfried Ambrosch
Christian Schimik, Geschäftsführer Wolfsberger Stadtwerke GmbH

Allfällige behördliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vorfall lägen jedoch nicht im Zuständigkeitsbereich der Wolfsberger Stadtwerke und bleiben daher unkommentiert. „Für mich ist wesentlich, dass wir hier eine klare Haltung zeigen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen täglich große Verantwortung – gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen, gegenüber der Bevölkerung und gegenüber allen Verkehrsteilnehmern. Gerade deshalb gelten bei Sicherheit, Alkohol und Drogen klare Regeln. Wer gegen diese Regeln verstößt, muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen“, so Schimik. Die Wolfsberger Stadtwerke stünden für einen „sicheren, verantwortungsvollen sowie alkohol- und drogenfreien Arbeitsplatz“.

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