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Weizer Kläranlage wird modernisiert, Anlage in Preding stillgelegt

Der Wasserrechtsbescheid läuft aus, eine Anlage muss modernisiert werden, die andere ist überlastet: Millionen werden in die Adaptierung der Kläranlage Weiz investiert. Preding wird stillgelegt.

Millionen werden in die Modernisierung der Weizer Kläranlage investiert, die Anlage in Preding wird stillgelegt
© KLZ / Julia Kammerer
Millionen werden in die Modernisierung der Weizer Kläranlage investiert, die Anlage in Preding wird stillgelegt
Julia Kammerer
Teamleiterin Regionalredaktion Weiz

1970 ging in Weiz die erste Kläranlage in Betrieb. Täglich rinnen in der Stadt und Teilen einiger Nachbargemeinden vier bis sechs Millionen Liter in die Toiletten, in Duschabflüsse, aber auch in Straßenkanäle. Von 2002 bis 2004 wurde die Anlage erweitert. Da seitdem nichts mehr adaptiert wurde, muss die Anlage auf den neuesten Stand gebracht werden.

Der Energieverbrauch muss optimiert und Hochwasserschutz errichtet werden. Dazu kommt: „Der aktuelle Wasserrechtsbescheid läuft bis 2032. Danach brauchen wir eine neue Bewilligung“, sagt Robert Schaffernack, Abteilungsleiter für die Wasserversorgung in der Stadtgemeinde Weiz, Auch die Anlage in Preding ist sanierungsbedürftig und mittlerweile überlastet.

Preding wird stillgelegt

Um eine wirtschaftliche Lösung zu finden, gab die Stadtgemeinde eine Variantenprüfung in Auftrag. Im Kostenvergleich entschied man sich schließlich für die Stilllegung der Kläranlage in Preding. Die gesamten Abwässer sollen an den Standort Weiz, gegenüber dem Schlachthof geleitet werden.

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Alois Strobl-Koller (Betriebsleiter der Kläranlage), Vizebürgermeisterin Monika Langs, Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer und Robert Schaffernack, Abteilungsleiter für die Wasserversorgung in der Stadtgemeinde Weiz.
Alois Strobl-Koller (Betriebsleiter der Kläranlage), Vizebürgermeisterin Monika Langs, Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer und Robert Schaffernack, Abteilungsleiter für die Wasserversorgung in der Stadtgemeinde Weiz. © KLZ / Julia Kammerer

Die Anlage in Preding wird zu einem Pufferbecken umgebaut. 10,5 Millionen Euro werden investiert, die Betriebskosten pro Jahr belaufen sich auf knapp 793.000 Euro. „Diese Variante weist die niedrigsten Gesamtkosten über den Betrachtungszeitraum von 50 Jahren auf“, sagt Schaffernack.

Finanziert wird die Investition aus Rücklagen der Abwassergebühr. 2027 soll mit dem Umbau gestartet werden, um rechtzeitig zum Ablauf des Wasserrechtsbescheids 2032 fertig zu sein. „Der Betrieb ist währenddessen immer gewährleistet“, versichert die Stadtspitze rund um Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer und Vizebürgermeisterin Monika Langs.

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