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ACstyria: Pankl wird Miteigentümer des Mobilitätsclusters

Der steirische Mobilitätscluster ACstyria hat mit der Kapfenberger Pankl-Gruppe einen neuen Gesellschafter an Bord. Pankl übernimmt die Anteile der KTM-Muttergesellschaft Bajaj Mobility (früher Pierer Mobility).

Pankl Racing Systems beschäftigt derzeit rund 2150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1500 in der Steiermark
© Lucas Kundigraber
Pankl Racing Systems beschäftigt derzeit rund 2150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1500 in der Steiermark
Manfred Neuper
Wirtschaft

Im steirischen Mobilitätscluster ACstyria ist es zu einer Änderung bei der Gesellschafterstruktur gekommen: Die Pankl Racing Systems AG mit Sitz in Kapfenberg ist nun direkt mit 12,33 Prozent am steirischen Ur-Cluster beteiligt. Die Anteile wurden in der zweiten Juli-Hälfte von der KTM-Muttergesellschaft Bajaj Mobility AG (früher Pierer Mobility AG) an den Luftfahrt- und Rennsportzulieferer Pankl abgetreten, wie aus dem Firmenbuch hervorgeht. Pierer war 2015 über die damalige „CROSS Industries“ beim Cluster eingestiegen.

Nach der KTM-Sanierung ist es, wie mehrfach berichtet, zu einer völligen Neuaufstellung der einstigen Muttergesellschaft Pierer Mobility gekommen, der indische Miteigentümer hat die Mehrheit übernommen und eine Neuaufstellung eingeleitet. Auch bei Pankl erfolgte auf Ebene der Gesellschafter ein Umbruch: So sind die Beteiligungsgesellschaft der Weizer Knill-Gruppe, um Christian und Georg Knill, mit 33,33 Prozent sowie die Raiffeisenlandesbank über die RBG 1 Beteiligungs GmbH mit 16,67 und die IAG Invest AG ebenfalls mit 16,67 Prozent eingestiegen. Stefan Pierers Pierer Industrie AG hält über die PI Holding nun rund ein Drittel der Pankl-Anteile.

„Bedeutung dieser Partnerschaft ist für uns sehr hoch“

Pankl operiert als Entwickler und Hersteller hochpräziser Antriebs- und Fahrwerkskomponenten für die Bereiche Motorsport, High-Performance-, Automobil sowie Luftfahrt und Defense. „Seit vielen Jahren ist Pankl Racing Systems Teil des Netzwerks. Die Bedeutung dieser Partnerschaft ist für uns sehr hoch“, betont Pankl-Vorstandschef Wolfgang Plasser. „Das Unternehmen verfügt über eine außergewöhnliche Kompetenz in der Entwicklung anspruchsvollster Mobilitätstechnologien und wird wichtige Impulse für unser Netzwerk setzen“, so ACstyria-Geschäftsführerin Christa Zengerer.

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Wolfgang Plasser, CEO Pankl Racing Systems
Wolfgang Plasser, CEO Pankl Racing Systems © Lucas Kundigraber

Neben Pankl sind weiterhin AVL List, Magna Steyr, Spring Components, TCM International sowie die Voestalpine mit jeweils 12,33 Prozent am ACstyria beteiligt. Die steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG hält 25,99 Prozent der Anteile.

Der Cluster besteht bereits seit dem Jahr 1995 und repräsentiert nach eigenen Angaben mehr als 300 Unternehmen in den Bereichen Automotive, Aerospace und Rail Systems.

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