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Britischer Premierminister Burnham schrieb mit Fake-Trump-Vertrauter

Andy Burnham tauschte angeblich Nachrichten mit jemandem aus, der sich als Trumps Stabschefin Susie Wiles ausgab. Der Kontakt war aber nicht echt.

Der britische Premierminister ist angeblich auf einen Hochstapler hereingefallen
© AFP/Finnbarr Webster
Der britische Premierminister ist angeblich auf einen Hochstapler hereingefallen

Der neue britische Premierminister Andy Burnham ist offenbar auf einen Hochstapler hereingefallen. Laut dem US-amerikanischen Nachrichtenportal Politico schrieb Burnham Nachrichten mit jemandem, der sich als die Stabschefin von US-Präsident Donald Trump, Susie Wiles, ausgab. Burnham bemerkte erst danach, dass es sich um einen Fake handle.

Angeblich seien nur einige Nachrichten ausgetauscht worden und diese seien „ohne Bedeutung“ gewesen. Der Vorfall sorgt trotzdem für Aufregung und rief die Botschaft in Washington auf den Plan, die sogar das Weiße Haus kontaktierte. Es bestand der Verdacht, dass das Handy von Wiles gehackt worden sein könnte. Bereits 2025 erhielten Senatoren, Gouverneure und Wirtschaftsführer Anrufe und Nachrichten von einer angeblichen Susie Wiles. Das „Wall Street Journal“ berichtete damals, dass im damaligen Fall Kontaktdaten aus ihrem Mobiltelefon gestohlen worden seien.

Politiker oft Ziel von Fake-Anrufen

Burnham ist jedoch nicht der erste Spitzenpolitiker, der auf einen Fake hereinfällt. Immer wieder versuchen Betrüger oder sogar Komiker Politiker zu täuschen. Zum Beispiel hatte das russische Duo „Wowan und Lexus“ schon mehrfach hochrangige Politiker am Telefon. 2023 gab sich das Duo als der ehemalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko aus und versuchte dabei, die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu provokanten Aussagen zu verleiten.