„Pink and Proud Café“ im Brustzentrum St. Veit geplant
Das Brustzentrum Kärnten am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit ist für seine hohe Qualität bekannt. Neue Technologie und ein „Pink & Proud Café“ sollen das Angebot künftig ergänzen.

Die Pink Ribbon-Schleife ist weltweit das Symbol für Brustkrebsaufklärung und Solidarität mit Betroffenen. Hinter diesem Zeichen stehen im Brustzentrum Kärnten, am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit, Menschen aus vielen Berufsgruppen, die täglich gemeinsam an einem Ziel arbeiten: Jeder Patient soll rasch Klarheit erhalten und eine Behandlung bekommen, die auf die persönliche Situation abgestimmt ist.
Dass dieses Zusammenspiel funktioniert, bestätigte die aktuelle Re-Zertifizierung nach den Qualitätskriterien der DocZert. Externe Fachgutachter überprüften medizinische und organisatorische Abläufe, führten Gespräche mit Ärzten, Pflegekräften und weiteren Berufsgruppen und besichtigten die Mamma-Ambulanz, den Operationsbereich, die Chirurgie, die Interne Medizin sowie die Radiologie. Besonders positiv bewerteten sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Betreuung der Patienten und die Entwicklung des Brustzentrums in den vergangenen Jahren.
Treffpunkt für Betroffene
Neben der medizinischen Versorgung möchte das Brustzentrum Kärnten künftig auch den persönlichen Austausch von Betroffenen stärken. Gemeinsam mit der Krebshilfe Kärnten ist für das kommende Jahr ein „Pink & Proud Café“ im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit geplant. Das neue Angebot soll Brustkrebspatienten einen geschützten Rahmen bieten, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu stärken. Damit wird das bestehende Betreuungsangebot um einen wichtigen psychosozialen Baustein erweitert.
Neue Technologie
Mit der Einführung der Scout-Markierung setzt das Brustzentrum Kärnten auf eine neue und moderne Technologie zur präzisen Lokalisierung nicht tastbarer Brustveränderungen. Bereits bei der Gewebeentnahme wird ein kleiner Marker eingesetzt, der während der Operation mithilfe eines radarbasierten Systems zuverlässig geortet werden kann. Damit entfällt die bisher erforderliche Drahtmarkierung unmittelbar vor dem Eingriff. Das erleichtert die Operationsvorbereitung und reduziert die Belastung für die Patienten. „Für viele Betroffene bedeutet das einen zusätzlichen Eingriff weniger und einen spürbar angenehmeren Ablauf vor der Operation“, sagt Barbara Kohlweg, Chirurgin und stellvertretende Leiterin des Brustzentrums.