Padel-Center bei der Grazer Messe ist „ein Herzensprojekt“
Nicht nur bei der Grazer Messe eröffnet die Firma „Tapedesign“ ein Padel-Center, auch in Leoben und Wien – zudem werden bestehende Standorte erweitert. Warum das Grazer Unternehmen am Ball bleiben will.
Die längste Zeit hat sich die Grazer Firma „Tapedesign“ quasi mit Punkten einen Namen gemacht, nun setzt man auch Ausrufezeichen: Hinter diesen Punkten stecken Anti-Rutsch-Noppen, die an den Sohlen von Socken angebracht sind – und von den namhaftesten Profifußballern als Volltreffer empfunden werden: Wie berichtet, blieben bei der jüngsten Weltmeisterschaft unter anderen David Alaba sowie Stefan Posch aus „unserer“ Mannschaft genauso dank Grazer Socken standhaft wie Christian Pulisic (USA) und Raúl Jiménez (Mexiko). Das Ausrufezeichen indes meint das Engagement von Tapedesign bei einer zweiten Sportart: Die Firma investiert in Padeltennis – und will heuer im Herbst nicht nur bei der Grazer Messe durchstarten.

Padeltennis zieht in die Halle D ein
Zuletzt erzielte Tapedesign insgesamt einen Umsatz von knapp sieben Millionen Euro. Geld, das man nicht nur für die Weiterentwicklung im Sockenbereich nutzen will, sondern eben für die boomende Padel-Szene. Dem gelben Ball bei dieser Sportart, quasi eine niederschwellige Mischung aus Tennis und Squash, kann man im Großraum Graz unter anderem in der Ragnitz oder auch in Kainbach nachjagen – und ab dem heurigen Herbst eben auch auf der Grazer Messe: Tapedesign realisiert in der alten Halle D hinter der Stadthalle ein Padel-Center (wir berichteten).

„Vorzeige- und Herzensprojekt“
Zentral in der Heimatstadt Graz eine „Padeltennis-Oase“ zu starten, sei „ein absolutes Vorzeige- und Herzensprojekt“, betont Martin Lukas mit Blick auf die Messe. Bei den Tapedesign-Stammgeschäften machen sich ja die Brüder Thomas und Mario Ofner sowie Thomas Weber auf die Socken, in den Padelsport investieren die Ofners gemeinsam mit Martin Lukas – und das heuer im Herbst nicht nur in Graz: Vielmehr wollen sie die 20 Meter langen Padel-Courts schon im September in Leoben (Kärntner Straße 77) sowie in Wien eröffnen. Und anschließend die Anlagen in Wundschuh (Graz-Umgebung) und Bad Waltersdorf ausbauen – sie gehören neben Wildon und St. Stefan ob Stainz zu den bestehenden Tapedesign-Arealen.
„Damit werden wir den Winter mehr als 30 Plätze zur Verfügung stellen können“, betont Thomas Ofner. Eine „Schrittzahl“, die man in den nächsten Jahren beibehalten wolle, „um Padeltennis möglichst flächendeckend anzubieten“.
