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0:8-Niederlage des GAK: „Irrsinn – die Roten geben sich selbst und ihren Trainer auf“

Christoph Lamprecht
Redakteur News & Social Media
Der GAK schlitterte beim SK Rapid in ein Debakel
© GEPA pictures
Der GAK schlitterte beim SK Rapid in ein Debakel

Nach der 0:8-Niederlage gegen Rapid Wien musste GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer seinen Posten räumen. Wie unsere Leserinnen und Leser die Sache sehen, erfahren Sie hier.

„Es ist in meiner Karriere als Spieler und Trainer der dunkelste Moment, den ich je erlebt habe, sportlich“, erklärte GAK-Chefcoach Ferdinand Feldhofer nach der 0:8-Niederlage seiner Mannschaft gegen Rapid am Sonntagabend gegenüber Sky Sport Austria. Sichtlich geschockt sprach der 46-Jährige eine Entschuldigung an Verein und Fans aus, hatte ob des desaströsen Spielverlaufs aber keine tiefergreifende Erklärung parat: „Sowas darf nicht passieren.“ Montagvormittag wurde die Entlassung Feldhofers bekanntgegeben.

Kein Wunder: Denn selbst an den Schmerzbefreitesten unter der leidgeprüften roten Anhängerschaft ging die schwache Leistung gegen die Hütteldorfer nicht spurlos vorüber. Schon vor Bekanntwerden von Feldhofers Ende bei den Athletikern sorgte das Debakel im Forum der Kleinen Zeitung für rege Diskussionen.

„Bei so einem Ergebnis wird man wohl gefeuert“

„Feldhofer wirkt in dieser Liga etwas rat- und hilflos“, schrieb etwa „zyni“ schon während des besagten Matchs und ergänzte danach: „Bei so einem Ergebnis wird man wohl gefeuert oder zumindest freigestellt, damit der Schaden nicht noch größer wird.“ Eine Meinung, die auch „Hardy1“ teilte: „Alles andere wäre grob fahrlässig.“ Ähnlich die Einschätzung von „Morpheus17“: „Das Trauerspiel hat hoffentlich jetzt ein Ende.“ Wen sich der User als Feldhofers Nachfolger auf der GAK-Trainerbank wünscht, ist eindeutig: „Gregoritsch wäre der absolut Beste für die Roten.“

Das war's, Trainer Feldhofer … alles andere wäre grob fahrlässig.

— Hardy1

Klare Worte zur hohen Niederlage kamen auch von „plolin“: „Das war für mich Arbeitsverweigerung. Wenn der Vorstand jetzt nicht reagiert, wann dann?“

„Mannschaft kann man nicht austauschen, Ferdl leider schon“

Währenddessen zeigte sich „Weltoffen“ überzeugt: „0:5 in der ersten Hälfte. Es wäre besser gewesen, der GAK wäre abgestiegen. Dann hätte er wenigstens Gegner, die halbwegs händelbar sind. So wird das ein Trauerspiel von Tag 1 weg.“ Worauf „Werner45“ entgegnete: „Wenn keine Kohle da ist, kann man nichts Gescheites (Anm: Spieler) kaufen. Ja, es wird wieder ein Dümpeln im Abstiegskampf. Leider. Vielleicht ist die zweite Liga eh besser für den GAK. Das sagt ein GAK-Fan.“

Da ist scheinbar viel aufzuarbeiten, von leitender (!) Vereinsebene bis hin zu den Akteuren am Feld.

— Leopold_Albert_S

Dem inzwischen entlassenen Feldhofer allein die Schuld zuzuschieben, greift für „Oberemporungbeauftragter“ allerdings zu kurz: „Was für ein Irrsinn. Die Roten geben sich selbst und ihren Trainer auf. Die Mannschaft kann man nicht kurzfristig austauschen, den Ferdl leider schon.“ Doch der Hauptgrund „für diese Schmach“ sei laut „zweigerl“ die „beliebige Einkaufspolitik und das Versäumnis, einen Kern der Mannschaft zu bilden“, der aus Spielern besteht, die sich mit der Stadt und dem Verein identifizieren.

Dass es beim GAK künftig jedenfalls mehr Kampfgeist brauche als am Sonntag, befindet mitunter „gpr“, denn: „Man kann verlieren, aber nicht SO!“ Zustimmung kommt von „Leopold_Albert_S“: „Da ist scheinbar viel aufzuarbeiten, von leitender (!) Vereinsebene bis hin zu den Akteuren am Feld.“

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