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Oliver Lukic: „Die letzten drei Jahre waren etwas wilder bei mir“

Bei der 0:2-Niederlage der Hartberger gegen die Wiener Austria war Oliver Lukic ein Lichtblick. Die Salzburg-Leihgabe hat aber noch viel Luft nach oben.

Oliver Lukic zeigte auf
© APA
Oliver Lukic zeigte auf
Matthias Janisch
Redakteur Sport

Als hätte er sich mit seinem Trainer abgesprochen, forderte Oliver Lukic nach der 0:2-Niederlage seiner Hartberger gegen Austria Wien klar und deutlich: „Wir müssen Erwachsenenfußball spielen!“ Ähnliche Töne schlug auch Markus Schopp an, der vor allem die jungen Akteure beim TSV in die Pflicht nahm. Für seinen Zehner hatte er aber Lob übrig. „Er hat gezeigt, dass er da ist und gibt mir sicher eine Idee mehr.“ Dennoch hat die Leihgabe aus Salzburg aber noch viel Luft nach oben. „Er muss noch effizienter werden, da ist auch oft einmal ein Schlenker zu viel drinnen.“

Der 19-Jährige ist auch durchaus selbstkritisch und fordert von sich selbst noch mehr. „Wir waren gegen die Austria vorne gut am Drücker, aber da fehlt dann auch von meiner Seite der letzte Pass oder es ist der Abschluss nicht präzise genug.“ Grundsätzlich müsse man nach der dritten Niederlage im dritten Saisonspiel „konkreter werden. Wir haben zu viele Ballverluste an den Stellen, an denen es wehtut. Dann wird es eben schwierig.“

Lukic will endlich punkten

Grundsätzlich habe sich der gebürtige Wiener „super“ eingelebt in der Oststeiermark. „Ich habe mich ab dem ersten Tag sehr wohl gefühlt. Es ist wirklich sehr familiär hier. Genau sowas habe ich gebraucht, da die letzten zwei, drei Jahre ein bisschen wilder waren bei mir.“ Als absolutes Ausnahmetalent 2022 vom Nachwuchs der Wiener Austria in die Mozartstadt gekommen, gelang dem Mittelfeldspieler der Durchbruch noch nicht. Das Talent ist unbestritten, doch oftmals machte sich Lukic das Leben selbst schwer. „Ich brauche einfach ein gutes Zuhause, wo ich mich wohlfühle, und das habe ich hier. Die Mannschaft hat mich perfekt aufgenommen und es passt auch alles mit dem Trainer.“

Nach seiner Vorstellung gegen die Veilchen ist Lukic wohl nur noch schwer aus der Startelf wegzudenken. „Ich bin hierhergekommen, um Spielzeit zu sammeln, aber die muss ich mir wie jeder andere auch erarbeiten.“ Nach dem herausfordernden Auftaktprogramm gegen Sturm, Salzburg und die Wiener Austria folgen in den kommenden Wochen Duelle mit Altach, Ried und der WSG Tirol. „Genau in diesen Spielen müssen wir punkten. Wir unterschätzen natürlich niemanden, aber wollen endlich punkten.“

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