Salzburger "Menschenfeind": Hip-Hop und Alexandriner-Verse
Es beginnt mit einem feinen Hip-Hop-Konzert und endet mit einer betulichen Predigt für Toleranz und Emanzipation: Der Bogen, den Jette Steckel mit ihrer Neuinszenierung von Molières "Der Menschenfeind" spannt, ist erstaunlich weit. Bei der Festspiel-Premiere dieses über weite Strecken intelligenten und unterhaltsamen Abends, der ab 18. September am koproduzierenden Thalia Theater Hamburg zu sehen ist, gab es am Samstag im Salzburger Landestheater viele Bravos und wenige Buhs.