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In Villach gibt es jetzt an den Ampeln Haltegriffe für Radler

In der Vassacher Straße startet noch im August der Radwegbau, der den Mehrzweckstreifen ersetzen soll. Gleichzeitig testet Villach an mehreren Ampeln neue Haltegriffe für Radfahrende.

Zwei Radfahrer stehen an einer Ampel und halten sich an Griffen fest
© KK/Stadt Villach Astrid Kompan
Von links Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh und Christoph Zettinig, Obmann Radlobby Kärnten

Für Radfahrende in Villach stehen zwei Neuerungen an: In der Vassacher Straße beginnt noch im August der Bau eines Geh- und Radwegs, während an mehreren Ampeln im Stadtgebiet Haltegriffe montiert wurden. Damit soll eine Lücke im Radwegenetz geschlossen und das Warten bei Rot erleichtert werden.

Der erste Bauabschnitt in der Vassacher Straße führt auf der Westseite von der August-Jaksch-Straße bis zur Rennsteiner Straße. Die bisherigen Mehrzweckstreifen sollen durch einen baulich erhöhten Geh- und Radweg ersetzt werden. Vorgesehen sind eine angepasste Ampelschaltung mit kürzeren Wartezeiten und eine neue Bushaltestelle mit Wartehäuschen auf Höhe der Peter-Rosegger-Straße. Auf der Ostseite wird der Gehsteig zurückgebaut, Fußgänger sollen über den Morreweg geführt werden.

Auch Versickerungsflächen und eine Anbindung an den bestehenden Geh- und Radweg in der Genotteallee sind geplant. Später soll der Radweg bis zur Dr.-Erwin-Schrödinger-Straße weitergeführt werden. „Der neue Radweg ist ein wichtiger Schritt für die Ausweitung des Radwegenetzes“, sagt Baureferent Harald Sobe (SPÖ).

Haltegriffe für wartende Radfahrende

Deutlich kleiner fällt die zweite Maßnahme aus. An vorerst sechs Ampeln wurden Haltegriffe für Radfahrende angebracht. Sie ermöglichen es, bei Rot im Sattel zu bleiben und sich abzustützen. Zu finden sind sie unter anderem entlang der Steinwenderstraße, etwa bei der Willroiderstraße, Drauparkstraße, Tiroler Straße und Pestalozzistraße. Nach einer Testphase sollen weitere Standorte geprüft werden.

Mobilitätsreferent Sascha Jabali Adeh (Erde) verweist auf die begrenzten finanziellen Möglichkeiten. „Diese kleine Maßnahme reiht sich ein in unsere Bemühungen, trotz begrenzter budgetärer Möglichkeiten den Alltag am Rad Schritt für Schritt zu verbessern.“

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