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Kärnten auf der Überholspur: Infrastruktur als Zukunftschance

Kärnten etabliert sich Schritt für Schritt als leistungsfähiger Knotenpunkt im Alpe-Adria-Raum. Mit der Koralmbahn rückt die Region näher an Wien und Graz, das LCA Süd stärkt die internationale Logistik und mit ALPSiX entsteht ein digitaler Backbone-Knoten, der Kärnten in die digitale Topliga hebt. Gemeinsam bilden diese Projekte die Grundlage für eine neue Dynamik in Wirtschaft, Forschung und Arbeitswelt – und zeigen eindrucksvoll, dass Kärnten weit mehr ist als ein Tourismusland.

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© ÖBB_EVmedia
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ALPSiX: Kärnten steigt in die digitale Topliga auf

Der erste Internet Exchange Point (IXP) in Kärnten revolutioniert den regionalen Datenverkehr. Ab Frühjahr 2026 werden Datenströme nicht länger über Umwege geleitet, sondern direkt vor Ort verarbeitet – schneller, sicherer und unabhängiger. Mit ALPSiX schafft Kärnten die Grundlage für eine digitale Infrastruktur, die den Innovationsstandort stärkt und neue Möglichkeiten für Unternehmen, Forschung und Bevölkerung eröffnet.

Peter Schark, Geschäftsführer BIK Breitbandinitiative Kärnten | Peter Schark
Peter Schark, Geschäftsführer BIK Breitbandinitiative Kärnten|Peter Schark

ALPSiX stärkt Kärnten als IT-, Industrie- und Bildungsstandort massiv.

— Peter Schark, Geschäftsführer BIK Breitbandinitiative Kärnten

ALPSiX – Kärntens Daten-Turbo

Ab 2026 verteilt Kärntens erster Internet-Knoten Daten direkt vor Ort. Das macht Verbindungen schneller, stabiler und unabhängiger – ein echter Standortvorteil für Wirtschaft, Forschung und Alltag.

Ab 2026 erhält Kärnten direkten Zugang zu den großen Datenautobahnen Europas
© Mag. Maria Wawrzyniak
Ab 2026 erhält Kärnten direkten Zugang zu den großen Datenautobahnen Europas

Steinbeis PolyVert: Neue Chancen entlang der Koralmbahn

Die Koralmbahn bringt für Unternehmen entlang der Strecke spürbare Vorteile. So auch für das in der Green-Economy tätige Unternehmen Steinbeis PolyVert in Völkermarkt: Eine geplante Haltestelle verbessert die Erreichbarkeit für Geschäftspartner:innen, Zuliefernde und Mitarbeitende – und öffnet das Tor zu einem erweiterten Wirtschaftsraum zwischen Graz und Klagenfurt sowie den Mittelmeerhäfen im Süden. Geschäftsführerin Beate Bacher spricht dabei von der „Chance des Jahrhunderts“ für die Region.

Beate Bacher, Geschäftsführerin von Steinbeis PolyVert
© Henry Welisch
Beate Bacher, Geschäftsführerin von Steinbeis PolyVert

Logistik und Fachkräfte im Fokus

Kürzere Lieferketten, verlässliche Transportwege und bessere Anbindung an Partner:innen aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Logistik sind die Folge. Für Mitarbeitende bedeutet das kürzere Pendelzeiten und einen größeren Mobilitätsradius – ein Vorteil auch im Wettbewerb um Fachkräfte.

Impuls für Kärnten

Was für Steinbeis PolyVert gilt, hat Signalwirkung für das ganze Land: Die Koralmbahn erleichtert den Austausch mit internationalen Partner:innen und stärkt Kärnten als Green-Economy-Standort. Investitionen in nachhaltige Technologien, Innovationen und Kooperationen werden damit noch attraktiver.

ÖBB und WESTbahn: Pendeln in Rekordzeit

Rascher, bequemer und mitten durchs Bergmassiv der Koralpe. So sieht die Zugfahrt mit der ÖBB von Graz nach Klagenfurt aus. Die schnellste Verbindung verkürzt sich von drei Stunden auf knapp 45 Minuten. Seit dem 1. März 2026 erweiterte auch die WESTbahn ihr Angebot und verbindet Wien, Graz und Villach künftig fünfmal täglich direkt miteinander. Kärnten gewinnt dadurch deutlich an Attraktivität als Wohn-, Arbeits-, Wirtschafts- und Studienstandort.

Koralmbahn - Chance des Jahrhunderts

Unter drei Stunden von Wien nach Klagenfurt: Die neue Hochleistungsstrecke bringt Kärnten näher an die großen Märkte. Unternehmen, Pendler:innen und Studierende profitieren gleichermaßen von kürzeren Wegen.

LCA Süd: Kärntens Drehscheibe im Alpen-Adria-Raum

Der Standort des Logistik Center Austria Süd, am Schnittpunkt der beiden Hauptachsen der Baltisch-Adriatischen-Achse und des westlichen Balkan Korridors, macht Fürnitz zu einem strategischen Knoten für Süd- und Ost-West-Verkehre, stärkt den Modalshift auf die Schiene und erhöht die Resilienz europäischer Güterverkehre.

Koralmbahn als Turbo für den Standort

Mit der Eröffnung der Koralmbahn gewinnt Fürnitz zusätzlich an Schlagkraft. Die neue Hochleistungsstrecke bindet Kärnten enger an die Baltisch-Adriatische-Achse an und verkürzt Transportzeiten. Die LCA-Flächen werden, nach der noch notwendigen Arrondierung der Grundstücke der öffentlichen Partner:innen, zur Schaffung attraktiver Ansiedlungsflächen für potenzielle Investor:innen – beste Voraussetzungen für logistische Unternehmen bieten. Diese zu schaffenden größeren Flächen bieten dann die Möglichkeit für die Ansiedelung im Bereich von Dienstleistungen, wie Konsolidierung, Verpackung, leichte Montage, etc. Dies verspricht die Wertschöpfung in Kärnten zu stärken.

Andreas Pichler, Geschäftsführer des Logistik Center Austria Süd
© LCASüd
Andreas Pichler, Geschäftsführer des Logistik Center Austria Süd

Der historisch gewachsene Logistik-Standort Fürnitz tritt in eine neue Dimension der internationalen Vernetzung ein. Nur durch die von mir angestrebte strategische Flächenentwicklung lässt sich das volle Entwicklungspotenzial in Fürnitz realisieren.

— Andreas Pichler, Geschäftsführer des Logistik Center Austria Süd

Impulse für Unternehmen und Fachkräfte

Regionale Betriebe können ihre Warenströme effizienter organisieren, internationale Konzerne schätzen die zentrale Lage. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze und Karrieremöglichkeiten – ein Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte, die auf moderne Infrastruktur und gute Erreichbarkeit setzen. Kärnten positioniert sich damit nachhaltig als ein logistischer Dreh- und Angelpunkt im Alpen-Adria-Raum.

© KK

LCA Süd - Logistikdrehscheibe im Alpen-Adria-Raum

Der Güterterminal in Fürnitz verbindet Bahn, Straße und internationale Handelsrouten. Mit der Koralmbahn gewinnt Kärntens Logistikzentrum weiter an Tempo – mehr Chancen für Unternehmen und neue Jobs für Fachkräfte.

Warum Investitionen in Infrastruktur entscheidend sind

Die Beispiele zeigen: Infrastruktur ist weit mehr als ein Zusammenspiel von Beton, Schienen und Kabel. Sie entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und die Attraktivität eines Standorts. Kärnten investiert gezielt in digitale und physische Netze – und macht diese Stärken auch in den Zielmärkten sichtbar.

So entsteht ein neues Bild: Kärnten ist nicht nur Urlaubsland, sondern auch ein Standort für Hightech, Green Economy, Forschung und moderne Logistik. Genau diese Kombination macht das Bundesland im internationalen Wettbewerb unverwechselbar.

Mehr Informationen zum Standort Kärnten auf carinthia.com

Entstanden in Kooperation mit dem Standortmarketing Kärnten