Bei Aktion scharf der Grazer Polizei kam E-Scooter auf 45 km/h
Mehr als 160 Verstöße stellten Polizeibeamte vergangene Woche fest, als sie beim Grazer Augarten E-Scooter und „Trendsportgeräte“ überprüften. Am Dienstag positionierten sie sich bei der Grazer Hauptbrücke.

Der Polizeibeamte drückt ordentlich aufs Gas – allerdings rein dienstlich und auch nicht bei seinem eigenen Roller. Vielmehr hat er soeben mit einem Kollegen einen zuvor gestoppten E-Scooter auf die „Prüfwalze“ direkt neben der Grazer Hauptbrücke gehoben. Das Ergebnis: Anstelle der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h schnalzt die Anzeige auf 45 km/h hinauf.
An diesem Dienstagvormittag geht also die nächste Schwerpunktaktion der Grazer Polizei über die Bühne. Erst vor ein paar Tagen legten sich Beamtinnen und Beamte im Augarten auf die Lau... nein, vielmehr positionierten sie sich gut sichtbar im nördlichen Bereich des Parks. Und stoppten Lenker von E-Scootern, Rollern und anderen „Trendsportgeräten“, um diese auf Herz und Nieren und Ausstattung zu überprüfen. „Bei den technischen Überprüfungen vor Ort wiesen insgesamt 27 E-Scooter eine Bauartgeschwindigkeit von mehr als den erlaubten 25 km/h auf“, hieß es in der Bilanz. In immerhin 160 Fällen musste Anzeige erstattet und ein Organmandat eingehoben werden.

Zwei nervöse junge Burschen
„Die Polizei wird auch künftig gezielte Kontrollen im Stadtgebiet durchführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Gefahren durch unzulässig manipulierte oder fahrlässig benutzte Trendsportgeräte zu minimieren“, ließ die Exekutive im Anschluss an die Aktion im Augarten wissen. Am Dienstagvormittag wissen etliche Lenkerinnen und Lenker, was damit gemeint war. Unter ihnen auch zwei junge Burschen, die ein wenig nervös warten, ehe ihre Roller überprüft und für gut befunden werden.
Direkt nach ihnen wird ein Roller auf die Prüfwalze gehoben. Und ein Polizeibeamter drückt ordentlich aufs Gas...