Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Huppenkothen in Traboch setzt auf Kundennähe in der Baubranche

Seit 2019 hat das Vorarlberger Unternehmen Huppenkothen neben Dobl bei Graz in Traboch seinen zweiten steirischen Standort. Dort werden Baumaschinen aller Art vermietet, serviciert und auch verkauft.

Filialleiter Bernhard Röner mit Assistentin Sylvia Lammer und Werkstättenleiter Jürgen Langreiter (v.r.)
© KLZ / Johanna Birnbaum
Filialleiter Bernhard Röner mit Assistentin Sylvia Lammer und Werkstättenleiter Jürgen Langreiter (v.r.)
Johanna Birnbaum
Redakteurin Regionalredaktion Leoben

Wie im Spalier stehen die tonnenschweren Bagger vor der großen Werkshalle. In Sichtweite stehen Verdichtungswalzen und Dumper. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vorarlberger Unternehmens Huppenkothen in Traboch wissen, wo die Bedürfnisse ihrer Kunden liegen. „Wir arbeiten ausschließlich mit Firmenkunden, die Gerätschaften bei uns mieten, kaufen oder servicieren lassen können. Wenn sie sich später für einen Kauf entscheiden, werden verschiedene Finanzierungsmodelle angeboten“, erklärt Bernhard Röner, der seit November 2025 Filialleiter des Trabocher Standortes ist.

Acht Mitarbeiter sind dort beschäftigt, zwei Lehrlinge werden gerade ausgebildet. Das Sortiment lässt die Herzen von Baufirmen höher schlagen, denn neben den bereits erwähnten Fahrzeugen werden auch Lader, Raupentransporter, Fugenschneider, Baggerzubehör und digitale Assistenzsysteme angeboten.

Umfangreiche Einsatzmöglichkeiten

„Unsere Kunden kommen aus verschiedenen Branchen des Hoch- und Tiefbaus. Wir stellen Mini- und Kompaktbagger sowie ein breites Spektrum an Baumaschinen zur Verfügung. Wenn man derzeit die vielen Baustellen sieht, dann ist bei fast jeder Baustelle einer unserer Bagger oder Verdichter dabei, das gilt auch für die derzeit laufenden Glasfaserausbauten. Aber auch auf Friedhöfen werden unsere Kleinbagger tageweise gemietet, wenn Gräber ausgehoben werden müssen“, betont Röner, der Baumaschinentechniker und Kfz-Techniker ist und in beiden Berufen seinen Meistertitel gemacht hat.

Sylvia Lammer, Jürgen Langreiter und Bernhard Röner kennen die Huppenkothen-Gerätschaften sehr genau
© KLZ /Johanna Birnbaum
Sylvia Lammer, Jürgen Langreiter und Bernhard Röner kennen die Huppenkothen-Gerätschaften sehr genau

Das Unternehmen bildet auch am Standort Traboch Lehrlinge aus. „Derzeit haben wir zwei junge Männer in Ausbildung“, erzählt Röner und seine Assistentin Sylvia Lammer fügt hinzu: „Einer wird im Frühling 2027 fertig und wir sind guter Dinge, im Herbst wieder einen Lehrling aufzunehmen.“

Seit 2019 gibt es den Standort in Traboch. Die Firmengeschichte reicht aber ins Jahr 1956 zurück, als Kurt Huppenkothen das Unternehmen in Bregenz in Vorarlberg gründete. 70 Jahre später ist das Unternehmen mit 440 Mitarbeitern an 33 Standorten im In- und Ausland zu einem der größten seiner Branche gewachsen. „Mit unseren Maschinen wird Material von der Baugrube zum Straßenrand befördert. Wir haben keine weiterreichenderen Transportmittel wie Lkw im Angebot“, erklärt Röner.

Europäisches Filialnetz

Seit 1985 gehört Huppenkothen zu I&R Schertler. Mit der Übernahme ging auch der Ausbau von Niederlassungen einher. Mittlerweile gibt es zwölf Filialen und fünf Mietstationen in Österreich und insgesamt 13 Filialen, 15 Mietstationen, eine Repräsentanz und 50 Händler im Ausland.

1988 kam der Umzug nach Lauterach, wo auch heute noch die Firmenzentrale ihren Sitz hat. Dort ist auch, wie Lammer bemerkt, das organisatorische Herz des Unternehmens. Für Röner punktet Huppenkothen bei den Kunden auch deshalb, weil das dichte Filial- und Händlernetz quer durch Europa geht. Im Moment boome Spanien sehr. „Dort gibt es für diverse Bauarbeiten derzeit hohe Förderungen. Das kommt unserem Unternehmen auch sehr zugute“, betont der Filialleiter.

Mehr zum Thema