Tote durch Tropenstürme und Monsun auf den Philippinen
750.000 Menschen auf der Insel im Westpazifik sind betroffen. Weitere Regenfälle könnten die Lage noch verschärfen.

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Neun Menschen wurden verletzt, eine Person wird vermisst, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Auslöser sind demnach mehrere Tropenstürme sowie der Südwestmonsun, die in dem südostasiatischen Land seit mehr als einer Woche zu heftigen Regenfällen führen.
Die Todesopfer wurden in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Hauptinsel Luzon registriert. Fünf Menschen starben bei Erd- oder Geröllrutschen, einer durch einen Stromschlag, einer ertrank und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum getroffen. Nach Angaben der Behörden sind landesweit mehr als 750.000 Menschen von den Unwettern betroffen. Mehr als 8.000 von ihnen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen.
Wohngebiete in Hauptstadt Manila unter Wasser
Auch in der Region um die Hauptstadt Manila standen zahlreiche Straßen und Wohngebiete unter Wasser. In einigen Gegenden reichte das Wasser bis zur Hüfte. Wegen der Überschwemmungen wurden vielerorts die Schulen geschlossen.
Bilder aus Manila:

Auch der Schiffsverkehr wurde in den betroffenen Regionen teilweise eingestellt. Nach Angaben der Küstenwache wurde der Betrieb in 20 Häfen im Zentrum und Osten des Landes ausgesetzt. Der Wetterdienst sagte unterdessen weitere heftige Regenfälle voraus.