Salzburger "Viaggio a Reims": Es geht auch in der Hitze
Die bisherigen Premieren der Salzburger Festspiele - auch abseits der getrübten Stimmung angesichts der Intendantenkalamitäten - waren eher von düster-melancholischem Charakter. Weder "Faust" noch "Carmen", weder "Schnee von gestern, Schnee von morgen" noch "Saint François d'Assise" brachten Leichtigkeit in die Gluthitze. Dafür musste also wieder einmal Cecilia Bartoli ran - respektive mit Barrie Kosky pikanterweise einer der Topfavoriten auf die neue Festspielspitze.