Abgesänge im kleinen Format und mit großem Gestus erschallten am Montagabend im Haus für Mozart. Mitglieder der Wiener Philharmoniker hatten sich zusammengefunden, um bei den Salzburger Festspielen vier Werke auf die Bühne zu heben, die auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten aber durchaus einiges verbindet: Es sind letztlich vier musikalische Nachrufe, die von den so unterschiedlichen Meistern Arvo Pärt, Benjamin Britten, Richard Wagner und Richard Strauss stammen.