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„Gab Hilfeschreie“: Große Suchaktion im Lavanttal bisher erfolglos

Im Lavanttal läuft am Montag eine Suchaktion mit Hubschrauber und Tauchern. Grund dafür ist, dass ein Zeuge Hilfeschreie vernommen hat.

Man sieht einen Polizeihubschrauber in der Luft
© IMAGO/Daniel Scharinger
Auch der Polizeihubschrauber hillft bei der Suche
Lukas Moser
Kärnten Ressort

Große Aufregung im Bereich St. Paul im Lavanttal: Gegen 12 Uhr alarmierte eine Person dort am Montag die Einsatzkräfte. Der Grund dafür war, dass der Zeuge Hilfeschreie vernommen habe. „An den entsprechenden Bereich grenzen ein Waldstück und ein Badeteich“, erklärte Polizei-Sprecher Werner Pucher dazu.

Hubschrauber und Taucher im Einsatz

Freiwillige Feuerwehren, die Polizei samt Polizeihubschrauber Libelle, Rettungskräfte sowie Taucher der Berufsfeuerwehr waren ab Mittag zwischen St. Paul und Kollnitz im Sucheinsatz. „Bisher noch ohne Ergebnis. Es wurde auch keine vermisste Person gemeldet“, sagte Pucher gegen 14 Uhr.

Um 15 Uhr war der Einsatz weiter am Laufen. „Noch haben wir keine neuen Informationen, die Suche geht unvermindert weiter“, erklärte Pucher.

Keine Person gefunden

Laut Berufsfeuerwehr Klagenfurt wurde zumindest ihr Einsatz schließlich gegen 15.30 Uhr für beendet erklärt: „Nachdem unsere Taucher im Badeteich glücklicherweise nichts finden konnten, sind die Einsatzkräfte wieder eingerückt“, sagte Brandrat Martin Zmug.

Im Wald geht die Suche derweilen weiter. „Wir haben noch einige Stücke, die abgesucht werden müssen. In einem solchen Fall grenzt man das Gebiet ein und dieses wird abgearbeitet“, sagte Werner Pucher um kurz nach 16 Uhr.

Dem Vernehmen nach soll man sich bei der Suche auf ein vermeintlich vermisstes Kind konzentriert haben. Den Angaben des Zeugens zufolge sollen die Hilferufe nämlich nach einer Kinderstimme geklungen haben. Eine entsprechende Vermisstenanzeige wurde aber auch im Laufe des Montagvormittags keine aufgegeben.