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Israel: Mehrere Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötet

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon getötet. Diese "Terroristen" hätten sich in der "Sicherheitszone" im Gebiet des Gebirgskamms Ali al-Taher befunden und seien in der Nacht "eliminiert" worden, teilte die Armee am Samstag mit. Bei dem Einsatz sei auch ein israelischer Soldat verletzt worden. Eine Reaktion der Hisbollah lag zunächst nicht vor.

Israelischer Angriff bei Gebirgskamm Ali al-Taher (Archivbild)
© APA/AFP
Israelischer Angriff bei Gebirgskamm Ali al-Taher (Archivbild)

Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird. Ein im vergangenen Monat unterzeichnetes und von den USA vermitteltes Abkommen sieht vor, dass die libanesische Armee die Hisbollah entwaffnet. Zudem soll sich die israelische Armee aus "Testgebieten" zurückziehen, in denen anschließend libanesische Soldaten stationiert werden sollen. Die Hisbollah lehnt auch die Verhandlungen Beiruts mit Israel ab.

Der Konflikt zwischen der Miliz und Israel war am 2. März erneut eskaliert. Nachdem die Hisbollah zahlreiche Raketen auf den Norden Israels abgefeuert hatte, marschierte die israelische Armee in den Südlibanon ein. Seitdem kamen auf israelischer Seite mindestens 39 Soldaten ums Leben. Auf libanesischer Seite wurden laut örtlichen Behörden mehr als 4.300 Menschen getötet, rund 12.200 verletzt und mehr als eine Million vertrieben.