Im Kapfenberger Freibad wurden schon Fische im Becken ausgesetzt
Das „Rasieren im Freien Verboten“-Schild im Kapfenberger Bad sorgte im Internet zuletzt für Lacher. Nun berichtete der Bademeister von weiteren Skurrilitäten.
Ein eingängiges Hinweisschild, das in einem Außenbereich des Kapfenberger Freibads aufgehängt wurde und das Rasieren im Freien verbietet, machte zuletzt im Internet die Runde und sorgte für einige Lacher. „Dort hat sich jemand den Intimbereich rasiert“, erklärt René Ranner vom Sportzentrum auf Anfrage der Kleinen Zeitung, warum es zu diesem Verbotsausdruck kam.
Dass es sich dabei nur um die Spitze des Skurrilitäten-Eisberges handelt, machte ein Video auf den Kapfenberger Social-Media-Kanälen deutlich. Schon die Einleitung des Bademeisters ist vielversprechend: „Hier sind meine Top-Ten-Erlebnisse. Die letzten werden euch umhauen.“ Als dritten Punkt nennt er etwa schließlich Gäste, die mit Rasierer und Rasierschaum bewaffnet am Beckenrand stehen, „um glatt wie ein Delphin durchs Wasser zu gleiten.“
Mitgebrachte Werkzeugkoffer
Auch an einen mitgebrachten Werkzeugkoffer kann sich die Badeaufsicht erinnern. „Damit wollten die Gäste die verbauten Liegen immer der Sonne nachdrehen.“ Einige der sehr skurrilen Erlebnisse spielen sich aber nicht nur am Beckenrand ab. Fast unglaublich ist, dass im Kinderbecken schon mehrmals Goldfische ausgesetzt wurden.
„Da habe ich dann meinen Anglerschein gemacht“, scherzt der Bademeister, der am Ende des Videos noch eine Bonusgeschichte verrät: „Nein, das Freibad und Hallenbad ist kein Waschsalon. Wäschewandel, Waschbrett und dreckige Unterhosen solltest du nach wie vor nicht in unseren Schwimmbecken waschen.“
Im Nachhinein kann man in Kapfenberg natürlich über diese Vorkommnisse schmunzeln, verboten sind sie selbstredend und ohne genaues Studieren der Baderegeln natürlich trotzdem weiterhin.