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2,3 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Bad Kleinkirchheim

Unwetterereignisse in den Jahren 2020, 2021 und 2022 erfordern Schutzmaßnahmen entlang des Kleinkirchheimer- und des St. Oswalderbachs.

Im Juli 2022 wurde Bad Kleinkirchheim aufgrund von Überschwemmungen schwer in Mitleidenschaft gezogen
© Manfred Schusser
Im Juli 2022 wurde Bad Kleinkirchheim aufgrund von Überschwemmungen schwer in Mitleidenschaft gezogen
Martina Pirker-Tragatschnig
Regionalredaktion Oberkärnten-Osttirol

Beim Kleinkirchheimer- und beim St. Oswalderbach in Bad Kleinkirchheim werden 2,3 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen im Mittellauf investiert. Ziel ist es, die Ortsteile Obertschern und St. Oswald sowie die Kleinkirchheimer Straße und die St. Oswalder Straße besser vor Hochwasser- und Wildbachereignissen zu schützen. Anlass für das Projekt waren die Unwetterereignisse in den Jahren 2020, 2021 und 2022 am St. Oswalderbach. Es kam zu schweren Überflutungen in Bach und St. Oswald-Lärchenweg sowie zu Seiten- und Tiefenerosionen in Obertschern und St. Oswald-Schmiedweg.

Dreijährige Bauzeit

Im Rahmen des Projekts werden eine Konsolidierungssperre sowie Ufer- und Bachsohlensicherungen mittels Grobsteinschlichtungen und Betonsohlgurten errichtet. Darüber hinaus ist der Bau einer Gemeindestraßenbrücke geplant. Die Umsetzung ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen.

So setzt sich die Finanzierung der 2,3 Millionen Euro zusammen: Der Bund trägt 1,426 Millionen Euro, das Land Kärnten insgesamt 575.000 Euro und der Schutzwasserverband Millstätter See 299.000 Euro bei. Davon entfallen 460.000 Euro auf den Bereich Wasser- und Lawinenschutzbau und 115.000 Euro auf den Bereich Straßen und Brücken.

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