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Karriereende! Abschiedsworte von Jordan Murray

Nach seinem sehr ernsten medizinischen Notfall im März ist Jordan Murray gesundheitlich wieder auf der sprichwörtlichen Höhe, seine Spielerkarriere wird der Kanadier aber beenden.

Jordan Murray
© GEPA
Jordan Murray

Die dramatischen Szenen, die sich am 10. März 2026 im Rahmen des ersten Viertelfinalspiels des EC KAC in der Heidi Horten Arena zutrugen, werden dem Klagenfurter Eishockeypublikum wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Spät im ersten Abschnitt der Partie kollabierte Jordan Murray auf der Spielerbank der Rotjacken, er verlor das Bewusstsein und anschließend auch sämtliche Vitalzeichen. Die ausgedehnten reanimierenden Maßnahmen vor Ort waren in jenem Maße erfolgreich, dass der Kanadier Transportfähigkeit erlangte, im Klinikum Klagenfurt erfolgten die weitere Versorgung und im Verlauf der folgenden Wochen mehrere operative Eingriffe. Ende April konnte Jordan Murray schließlich gesundheitlich wiederhergestellt in seine Heimat zurückkehren. Ein Wiedersehen in Klagenfurt gibt es mit Jordan Murray in der näheren Zukunft nicht, er wird seine aktive Laufbahn beenden.

„Ich möchte mich für all die Liebe und Unterstützung, die ich in den vergangenen Monaten erhalten habe, bedanken. Es freut mich, mitteilen zu können, dass ich gesundheitlich wieder ganz der Alte bin und dieser Vorfall im März keine bleibenden Schäden bei mir hinterlassen hat. Meiner Lebensgefährtin, die stets an meiner Seite war, und mir geht es wunderbar, auch haben wir uns in diesem Monat verlobt. Ohne unsere Vereinsärzte Hannes und Günther hätte ich diesen Antrag nicht machen können, ich werde daher ihnen und allen anderen medizinischen Fachkräften entlang dieses Weges für immer dankbar sein! Das Kapitel Eishockey ist für mich offiziell beendet. Das Karriereende geschieht nicht auf die Art und Weise, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich bin sehr froh, dass ich diesen Sport so lange ausüben konnte und jetzt so gesund bin, dass ich von diesem Punkt an ein normales Leben führen kann. Nochmals möchte ich mich bei allen Mannschaftskollegen, Trainern und Fans für die große Unterstützung, die ich in Klagenfurt seit letztem Sommer genossen habe, bedanken, auch während meiner Verletzung und später nach dem Zwischenfall im März. Ich drücke meinen Jungs in Rot Weiß im nächsten Jahr die Daumen und werde die Spiele aus der Ferne verfolgen.“

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