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Handke-Uraufführung in Salzburg als zielloser Streifzug

Es ist der Versuch des "Nachvollziehens einer poetischen Utopie", ein Durchexerzieren von "Ambivalenz in Meinung und Wahrnehmung" und schließlich ein "Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer-Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens", wie der Untertitel von Peter Handkes jüngstem Text "Schnee von gestern, Schnee von morgen" lautet. So (oder auch ganz anders) lässt sich dessen am Montag stattgefundene Uraufführung im Rahmen der Salzburger Festspiele zusammenfassen.

Jens Harzer und Marina Galic im Nicht-Dialog
© APA/NEUMAYR/ALBERT MOSER
Jens Harzer und Marina Galic im Nicht-Dialog