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Große Suchaktion nach Vermisstem im Rosental

Der an Demenz erkrankte Mann wurde Samstagabend abgängig gemeldet. In der Nacht musste die Suche abgebrochen werden. Am Sonntag wurde der Vermisste mittels Drohne lokalisiert.

Auch die Rettungshundestaffel des Samariterbundes beteiligte sich an der Suche
© Samariterbund Kärnten
Auch die Rettungshundestaffel des Samariterbundes beteiligte sich an der Suche
Christiane Canori-Lorenz
Redakteurin Bundesland Kärnten

Die Einsatzkräfte sind erleichtert. Die Suche nach einem vermissten Mann im Rosental fand am Sonntagvormittag ein gutes Ende. Leicht verletzt und total erschöpft wurde der Mann gefunden. Er war seit Samstagabend aus einem Pflegeheim verschwunden. „Wir wurden Samstag gegen 20 Uhr alarmiert“, sagt Roland Tauchmann, Leiter der Rettungshundestaffel des Samariterbundes Kärnten. Was folgte, war eine großangelegte Suchaktion, an der sich neben dem Polizeihubschrauber auch zahlreiche Feuerwehren, die Österreichische Rettungshundebrigade und die Wasserrettung – aufgrund der Nähe zur Drau – beteiligten. Tauchmann: „Alleine am Sonntag waren rund 200 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt.“

Aufgrund der Dunkelheit musste Samstagabend gegen 22.30 Uhr die Suche unterbrochen werden. „Es war stockfinster. Das Gelände ist steil, es war zu gefährlich.“

Nacht im Freien verbracht

Sonntagfrüh um 6 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen. Um 9.30 Uhr dann die gute Nachricht: Der Vermisste wurde von einer Drohne der Wasserrettung lokalisiert. Er hatte die Nacht im Freien zum Glück einigermaßen gut überstanden und konnte dem Roten Kreuz zur medizinischen Versorgung übergeben werden.