Kaiser-Urenkelin Isabel von Habsburg-Lothringen hat geheiratet
Die Brautleute wählten mit der Jesuiten-Kirche in Wien einen geschichtsträchtigen Ort für ihre kirchliche Trauung. Zur Feier kam der europäische Adel, darunter das belgische Königspaar samt Kindern.
Schaulaufen in Wien: Isabel von Habsburg-Lothringen (28) und Carlos de Palacio Gaytán de Ayala (32) haben sich in Wien das Jawort gegeben. Die Urenkelin des letzten Habsburg-Kaisers Karl I. und ihr Ehemann ließen sich in der Wiener Jesuitenkirche trauen, im Beisein des europäischen Adels. So gab sich unter anderem die belgische Königsfamilie die Ehre.
Die Trauung wurde in der Wiener Jesuitenkirche vollzogen. Lange war auch gemunkelt worden, die Feierlichkeiten könnten in Ciudad Real stattfinden, wo sich das spanische Familienanwesen La Toledana der Adelsfamilie Bourbon-Sizilien befindet. Schließlich entschied sich das Brautpaar für die Donaumetropole.

Aufgrund der familiären Verbindungen der Braut zum europäischen Hochadel sorgte die Hochzeit für großes Aufsehen. Die Braut Isabel von Habsburg-Lothringen und Bourbon-Sizilien entstammt zwei der bekanntesten Dynastien des europäischen Adels. Ihr Vater ist Simeon, Erzherzog von Österreich, ihre Mutter Maria Paloma, Prinzessin von Bourbon-Sizilien. Väterlicherseits stammt die Braut vom letzten Habsburg-Kaiser ab. Sie ist die Urenkelin von Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita von Bourbon-Parma. Die Eltern der Braut leben in Liechtenstein.
Trotz ihrer prominenten Abstammung führt Isabel ein sehr zurückgezogenes Leben und absolvierte vor ihrer Hochzeit nur wenige öffentliche Auftritte. Ihr Ehemann Carlos entstammt dem spanischen Adel. Seine Mutter, die Malerin Teresa Gaytán de Ayala, starb 2023. Der Bräutigam ist als Investmentbanker tätig. Das Paar lebt in London.
Hochadel kam nach Wien
Viele hochrangige Adelsvertreter standen auf der Gästeliste. Dort fanden sich unter anderem König Philipp und Königin Mathilde von Belgien, die in Begleitung ihrer beiden Kinder – Kronprinzessin Elisabeth und Prinz Gabriel – kamen. Neben dem belgischen Königspaar kamen auch der Herzog und die Herzogin von Braganza, Duarte und Isabel, sowie deren Sohn Dionisio und dessen Verlobte, Anna Gräfin Schaffgotsch von und zu Kynast und Greiffenstein, nach Wien. Auch Nachfahren des brasilianischen Kaiserhauses kamen in die Donaumetropole: Rafael von Orléans-Braganza aus Brasilien kam in Begleitung seiner Verlobten, der Italienerin Margherita delle Piane. Auch Prinzessin Margaretha von Luxemburg und ihr Ehemann, Prinz Nicolas von Liechtenstein, waren nach Wien gereist. Erzherzog Georg von Habsburg-Lothringen, der derzeitige ungarische Botschafter in Spanien, kam in Begleitung seiner Frau, Herzogin Eilika von Oldenburg, und der drei Kinder: Erzherzogin Sophie, Erzherzogin Ildikó und Erzherzog Karl Konstantin.
Braut trug Knopfdiadem
Die Braut trug ein elegantes Kleid mit A-Linien-Rock und Oberteil im Miederstil mit floralen Stickereien. Als Hommage an die reiche Familientradition wählte die Braut laut der spanischen „Hola!“ zudem das Knopfdiadem, das einst Maria Christina von Österreich, Herzogin von Teschen, gehörte und als Hochzeitsgeschenk in den 1930er Jahren in den Besitz der Familie Bourbon gelangte.
Nach der Trauung in der barocken Jesuitenkirche, auch Universitätskirche genannt, fand ein Empfang im Innenhof der Kirche statt, dem sich ein Bankett im prunkvollen Festsaal anschloss.
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