Neue Euroscheine: Diese skurrilen Vorschläge hätte das Netz
Die Europäische Zentralbank hat eine Umfrage zu den neuen Banknoten gestartet. Social-Media-Nutzer könnten sich auch Greta Thunberg oder Buckelwal Timmy vorstellen.
Wie sehen unsere Geldscheine in naher Zukunft aus? Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jüngst zehn verschiedene Designvorschläge präsentiert, einer davon soll ab 2028 bei der dritten Generation der Euro-Banknoten eingesetzt werden. Bürger des Euro-Raums sind nun dazu aufgerufen, über die Motive abzustimmen. Die öffentliche Umfrage läuft noch bis zum 21. September 2026. Ihre Ergebnisse sollen bei der Entscheidung des EZB-Rats Ende des Jahres berücksichtigt werden.
Was schon fix ist: Auf den neuen 5- bis 200-Euro-Scheinen werden entweder berühmte Persönlichkeiten wie Marie Curie oder Ludwig van Beethoven sowie kulturelle Veranstaltungen oder heimische Vögel sowie EU-Institutionen zu sehen sein. In den sozialen Medien wird eifrig über die Gestaltungsvorschläge diskutiert. Die Entscheidung ist schließlich nicht unwesentlich, wird wohl jeder im Euro-Raum die neuen Banknoten ab 2028 in den Händen halten. Wir haben die skurrilsten Meinungen und Ideen gesammelt.
Hier geht‘s zur Abstimmung
Bis 21. September kann auf dieser Seite der Europäischen Zentralbank über die vorgeschlagenen Designs abgestimmt werden.
„DDR will ihr Geld zurück“
Der Content-Produzentin und Medizinstudentin „fredscrazyworld“ imponiert etwa der Vorschlag mit den Vögeln von Weißstorch bis Eisvogel. „Wenn ich eine Bewertung abgeben muss, 20 von 10“, sagt sie in einem Video. Zu den anderen Optionen meint sie etwa, „die DDR will ihr Geld zurück“, „KI-Slop“ oder „sieht so aus, als ob der Künstler auf Drogen war“.
„Schön knallig“
TikTok-Streamer „pepehighlights“ ändert sein „Ih, was ist das denn?“ nach kurzem Überlegen auf „Obwohl, der hat was“, als er einen der Vogel-Vorschläge des neuen 20-Euro-Scheins sieht. „Die sind schön knallig“, sagt er – auch jene Scheine, die er am öftesten nutze, die 200er.
Weitere Vorschläge der Online-Community
Doch in der Online-Community geben sich nicht alle mit den zehn Vorschlägen zufrieden. In Zeiten der KI ist es ein Leichtes, eigene, humorvoll gemeinte Designs zu erstellen. So schlägt etwa „Jules“ auf X vor, statt dem „Don Quijote“-Autor Miguel de Cervantes den deutschen Livestreamer Rainer Winkler auf den 50-Euro-Schein zu verewigen.
Wie wär‘s mit dem Buckelwal?
Nach monatelangem Bangen um Buckelwal Timmy bzw. Hope – er hat es letztlich leider nicht geschafft – wäre doch auch das Tier der Herzen eine Option, oder? Wenn, dann aber am 200er, nicht nur am Fünfer.
Neben ihren Institutionen könnte die EU ja auch auf Errungenschaften wie einheitliche Ladebüchsen bei Smartphones oder verbundene Deckel an Plastikflaschen setzen.
Mehr rot-weiß-rot?
Die Online-Redaktion von Hitradio Ö3 könnte sich etwas mehr Österreich auf den Scheinen vorstellen. Wie wäre es zum Beispiel mit Conchita, Apfelstrudel, Marko Arnautović oder Lipizzanern?
Antenne Steiermark-Muntermacher Thomas Axmann und Valentina Ober wurden auch aufs Tapet gebracht.
Tragen wir bald „Pepe the Frog“ mit uns herum?
Beethoven, Curie, de Cervantes? Dieser X-User provoziert mit anderen Personen aus der jüngeren europäischen Geschichte. Konkret werden Umweltaktivistin Greta Thunberg, Diktator Adolf Hitler, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen oder der traurige Meme-Frosch „Pepe the Frog“ vorgeschlagen.
Oder doch der islamische Herrscher Saladin oder US-Präsident Donald Trump?
Wenn schon Tiere auf den neuen Scheinen abgebildet sein sollen, müssen es ja keine Vögel sein:

