Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Journalist in der Nähe der Amalfiküste grausam ermordet

Der Mann wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Die Umstände des Falls geben den Ermittlern Rätsel auf. Ein Verdächtiger wurde am Samstag von der Polizei befragt.

Der Journalist (rechts) bei einem Interview für den Kanal 16
© PRIVAT
Der Journalist (rechts) bei einem Interview für den Kanal 16
Stephan Schild

Gefunden hat man den toten Journalisten mit dem Gesicht nach unten in einem Acker in der Nähe der als Urlaubsparadies beliebten Amalfiküste in der süditalienischen Region Kampanien. Einige Tage nach der Obduktion schockieren die Details seines Todes die Öffentlichkeit. Laut Gerichtsmedizin wurde der Sportjournalist geschlagen, gewürgt und dann vermutlich bei lebendigem Leib verbrannt.

Am Samstag hat die Suche nach den Tätern einen ersten Erfolg gebracht. Ein Tatverdächtiger oder Mitwisser wurde von der Polizei angehalten. Zeitgleich versuchen Ermittler die Lebensumstände des Mannes zu durchleuchten. Laut der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ war auch über das Privatleben des Mannes, der unter anderem für einen lokalen Fernsehsender moderierte, kaum etwas bekannt. Auf Instagram folgten ihm rund 15.000 Menschen. Einen Tag vor dem Auffinden des Leichnams hat ein Bekannter mehrfach verzweifelt versucht, den Journalisten über Whatsapp zu erreichen. Die Nachrichten wurden erst Stunden nach dem Versenden zugestellt, aber nie gelesen.