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Wolfsberger Sandsteinfiguren nach Jahren gereinigt

Die Reinigung umfasste die Entfernung von Staub, Ablagerungen und Verschmutzungen, die sich über die Jahre angesammelt hatten.

Ein Mann reinigt eine Sandsteinskulptur mit einem Hochdruckreiniger
© Stadtgemeinde Wolfsberg
Die fünf barocken Sandsteinfiguren entlang der Klagenfurter Straße zählen zu den markantesten historischen Wahrzeichen Wolfsbergs

Nach mehr als zwei Jahrzehnten wurden jetzt die fünf barocken Sandsteinfiguren entlang der Klagenfurter Straße in Wolfsberg mit ihren Schutzverglasungen einer gründlichen Reinigung unterzogen. Dabei wurden Staub, Ablagerungen und Verschmutzungen entfernt, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hatten. „Die aufwendigen Arbeiten wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtgärtnerei sowie des Wirtschaftshofes mit Sorgfalt und Engagement durchgeführt“, so die Pressestelle Wolfsberg.

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© Stadtgemeinde Wolfsberg

Wertvolle Sandsteinskulpturen

Zum Hintergrund: Die lebensgroßen Figuren säumen den Stadtpark, der 1886 nach einer Idee des Apothekers und Bürgermeisters Alois Huth angelegt wurde. Die Statuen werden dem aus Südtirol stammenden Bildhauer Veit Königer zugeschrieben, der 1729 geboren wurde, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studierte und vor allem in Graz und der Steiermark wirkte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen zahlreiche Skulpturen im Grazer Dom sowie in der Barmherzigenkirche. Um die wertvollen Sandsteinskulpturen vor den Auswirkungen von Witterung und Verkehrsverschmutzung zu schützen, wurden im Jahr 2005 Schutzgehäuse aus Plexiglas errichtet. Zuvor mussten die Figuren aufgrund der starken Belastung durch den Straßenverkehr regelmäßig gereinigt werden. Die Verglasungen haben sich seither als wirksame Schutzmaßnahme erwiesen und wesentlich zum Erhalt der historischen Kunstwerke beigetragen.

Die Figuren stellen Christus kniend am Ölberg, Christus an der Geiselsäule, den sitzenden und verspotteten Christus, den stehenden Ecce Homo sowie die kniende Maria Magdalena dar. Ursprünglich waren sie Teil der barocken Kreuzkapelle. Im Zuge der Umgestaltung der Kapelle zum Mahnmal für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie des Kärntner Abwehrkampfes wurden die Figuren 1954 aus dem Innenraum entfernt und in den Bereich des Stadtparks versetzt. Die Kreuzkapelle dient seit 1956 als Gedächtnisstätte für die Opfer beider Weltkriege.

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