Am 5. Juni bestritt Lafnitz mit dem Duell gegen Ried II das letzte Duell der abgelaufenen Saison, nach einer kurzen Vorbereitung geht es im ÖFB-Cup gegen Scheiblingkirchen-Warth (19 Uhr) bereits mit der neuen Spielzeit los. Die Oststeirer scharren bereits mit den Hufen: „Es herrscht eine große Freude, dass es endlich wieder losgeht. Es ist immer cool, wenn es um etwas geht“, erklärte Trainer Marco Wimmer. Lafnitz hat eine Kaderverschlankung im Sommer hinter sich. Acht Abgängen stehen nur vier externe Neuzugänge gegenüber. Mit Onurhan Babuscu und Johann Lieber wurden zwei Spieler mit reichlich Profi-Erfahrung verpflichtet. „Es war geplant, dass wir einigen jungen Spielern mehr Spielzeit geben, deshalb wurde der Kader verkleinert“, sagte Wimmer.

Wo Lafnitz zurzeit steht, sei noch schwer zu sagen. Die Liga beginnt erst am 7. August, das Cup-Spiel fällt damit mitten in die Vorbereitung. „Das ist von der physischen Steuerung her schon ein Thema. Eigentlich ist das Ziel, dass man am Ende der Vorbereitung am fittesten ist“, sagte Wimmer. „Wir sind gefestigt und können auf einem guten Fundament aus der Vorsaison aufbauen, aber eine richtige Aussage, wie weit wir schon sind, ist noch schwer zu treffen.“

Der Gegner hat allerdings dieselbe Ausgangsposition, der Aufsteiger in die Regionalliga Ost absolvierte das letzte Ligaspiel am 12. Juni und absolvierte in der Vorwoche den niederösterreichischen Supercup. Prominente Namen ehemaliger Bundesliga-Spieler sucht man im Scheiblingkirchens Kader vergeblich, das Kollektiv macht sie stark. „Ich kenne einige Beteiligte dort persönlich, es ist ein richtig lässiger Verein. Sie haben eine extreme Eingespieltheit und ein super Mannschaftsgefühl“, sagte Wimmer. Traurig darüber, dass der Gegner nicht so prominent wie beispielsweise Hartberg in der abgelaufenen Saison ist, ist Wimmer nicht: „Die Auslosung muss man so nehmen, wie sie kommt. Außerdem sind wir überzeugt, dass wir ausreichend genug Fußball spielen können, um drüberzukommen.“