Viel wird aktuell noch nicht verraten zum Kinofilm namens „Blinde Kuh“, der im kommenden September unter anderem im östlichen Teil der Tourismusregion Schladming-Dachstein gedreht wird. Auf die Frage nach den Hauptdarstellern etwa hält man sich bei einer der beiden Produktionsfirmen, der in Wien ansässigen Mona Film Produktion GmbH, noch bedeckt. Und so heißt es nur: „Die Hauptrollen sind mit einem hochkarätigen österreichischen Cast besetzt.“
Was allerdings feststeht ist, dass es in Sachen Mitwirkende noch Schützenhilfe aus der Region braucht. Und das ist auch der Grund, warum das Gemeindeamt von Irdning-Donnersbachtal, genauer der Kultursaal im zweiten Stock, am morgigen Freitag zum Schauplatz eines Castings wird. Von 11 bis 18 Uhr werden Einheimische gesucht, die gerne vor der Kamera stehen möchten. Und zwar Menschen jeden Alters – „Kleinkinder ausgenommen“, wie Claudia Fürst von der gleichnamigen Castingagentur ausführt.
Lokalkolorit wichtig
Was sie ebenfalls betont: „Es ist wichtig, dass die Leute aus der Region sind.“ Immerhin wolle man ja auch den richtigen Lokalkolorit in den Film bekommen, so die Ergänzung. Mitnehmen braucht man zum Casting übrigens nichts, „man kommt einfach so vorbei. Von jedem werden zwei Fotos gemacht und dann noch Daten aufgenommen“. Vergeben werden nicht nur Komparsen-, sondern auch Sprechrollen, erklärt die Casterin.
Die Dreharbeiten zu „Blinde Kuh“, die fünf Wochen dauern sollen, werden aller Voraussicht nach Mitte August in Wien starten und circa fünf Wochen dauern. Ab 1. September schlägt das Filmteam seine Zelte dann im Bezirk Liezen auf, und zwar in Irdning, Donnersbach und Pürgg sowie Gröbming und Michaelerberg-Pruggern.
Die Not der Bauern
Und worum geht‘s in dem als Drama klassifizierten Werk? Es „ist eine spannende und entwaffnend ehrliche Auseinandersetzung mit der Not der Bauern. Verhandelt wird die gegenwärtige Krise der Landwirtschaft und welche persönlichen und gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen damit verbunden sind“, heißt es seitens der Produktionsfirma. Und: „Gleichzeitig ist der Film ein modernes Märchen, das ergreifend den Wandel der Zeit spiegelt.“
Als Regisseurin fungiert Johanna Moder, die unter anderem auch bei der Verfilmung des Romans “Ewig Dein“ von Daniel Glattauer Regie geführt hat, im Kino wird der Film im kommenden Jahr laufen. Wann genau wurde vorerst noch nicht bekanntgegeben.