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Dank dieser Glödnitzerin hat die Feuerwehr eine Jugend

Eva-Maria Frieser ist seit über zwei Jahrzehnten bei der Freiwilligen Feuerwehr Glödnitz aktiv – ebenso wie ihr Vater, ihr Mann und ihre beiden Kinder.

Feuerwehrfrau Eva-Maria Frieser steht in ihrer Einsatzuniform vor einem Feuerwehrauto und hält ihren Helm in der Hand.
© KK/Privat
Eva-Maria Frieser ist Schriftführerin und Leiterin der Feuerwehrjugend bei der Feuerwehr Glödnitz
Simone Jäger
Redakteurin Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

Seit 23 Jahren ist Eva-Maria Frieser (37) Teil der Freiwilligen Feuerwehr (FF) in ihrem Heimatort Glödnitz. Das Interesse dazu hat sie bereits in die Wiege gelegt bekommen, ist doch auch ihr Vater aktiver Feuerwehrmann und früherer Kommandant der FF Glödnitz. „Ich habe schon als Kind immer bei den Vorbereitungen für das Zeltfest mitgeholfen und später mit meinem Papa die erste Jugendfeuerwehr gegründet“, erzählt Frieser, die eine der ersten Feuerwehrfrauen im Abschnitt Gurktal war.

Die ganze Familie ist bei der Feuerwehr

Heute ist sie Schriftführerin und gemeinsam mit ihrem Mann Stefan – der Abschnittsfeuerwehrkommandant und Kommandant der FF Glödnitz ist – Leiterin der Feuerwehrjugend. Sohn Philipp (17) ist schon von der Jugendfeuerwehr in den Aktivstand übergetreten, Tochter Avelina steht dieser Übertritt heuer bevor, da sie 15 Jahre alt wird. „Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus acht Mitgliedern im Alter von sieben bis 14 Jahren“, erklärt Frieser. Ein jährliches Jugendlager, Besuche im Jump Dome oder im Kino und natürlich regelmäßige Übungen stehen auf dem Programm.

Über die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Glödnitz besteht derzeit aus 31 aktiven Mitgliedern, die Jugendfeuerwehr hat derzeit acht Mitglieder. Kommandant ist Stefan Frieser. Einen Tag der offenen Tür gibt es am 26. Oktober beim Rüsthaus.

Prägender Unwettereinsatz

Wenn Frieser nicht gerade ihrem Hauptberuf als Sachbearbeiterin bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) in Klagenfurt nachgeht, ist sie natürlich auch bei Einsätzen dabei. Besonders prägend war für sie der Unwettereinsatz in Glödnitz am Tag vor dem Annasonntag im Jahr 2016. Damals hagelte es eine halbe Stunde lang. „Wir waren die ganze Nacht im Einsatz. Ein Schneepflug war nötig, um den Hagel von der Straße zu schieben. Es kam zu Überflutungen und Murenabgängen, ein Auto stand zur Gänze unter Wasser“, erinnert sich die Feuerwehrfrau. Sie stand damals im Rüsthaus bei der Koordination im Einsatz und organisierte Essen und Getränke für die Kameradinnen und Kameraden. „Da hat man auch gesehen, wie toll die Feuerwehren im gesamten Abschnitt zusammenarbeiten“, ist Frieser noch heute dankbar.

Primär widmet sie sich den unzähligen Arbeiten im Hintergrund, die bei einer Feuerwehr anfallen: „Es freut mich, dass auch dies im Rahmen der Stille-Helden-Serie anerkannt wird und ich dafür vorgeschlagen wurde.“

Tag der offenen Tür und Wandertag

Das heurige Feuerwehrfest in Glödnitz ist bereits vorbei, dabei wurde auch der Bezirksleistungsbewerb ausgerichtet. Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, laden die Mitglieder aber noch zu einem Tag der offenen Tür mit Wandertag. „Dabei werden auch die Kinder eine Schauübung zeigen“, verrät Frieser, die abschließend den guten Zusammenhalt in der Kameradschaft betont.

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