Rettung vom Mittagskogel: Eine 18-jährige österreichische Staatsbürgerin hatte sich am Donnerstag gemeinsam mit ihrem Hund beim Abstieg über den Normalweg am Mittagskogel verstiegen und saß infolge in einer steilen, unwegsamen Schotterrinne fest. Unter ihr befand sich ein steiler Abbruch, eine eigenständige Rückkehr war aufgrund des schwierigen Geländes nicht mehr möglich.
Notruf aus der Dunkelheit
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit wurde die Bergrettung schließlich via Notruf zum Sucheinsatz alarmiert. „Dank der beim Notruf übermittelten Positionsdaten, die die Verirrte noch vor der Entladung ihres Handy-Akku übermitteln konnte, war ihr Standort rasch lokalisiert“, heißt es seitens der Einsatzkräfte.
Mit den Einsatzfahrzeugen war die Anfahrt bis zur Bertahütte möglich, anschließend erfolgte der Zustieg zu Fuß. Nach einiger Zeit gelang es den Einsatzkräften, Rufkontakt zur Wanderin herzustellen. Wenig später erreichten die ersten Bergretter die Betroffene und ihren Hund – beide waren glücklicherweise unverletzt.
Das Glück im Unglück
Die Frau wurde mittels Seilsicherung über das schroffe und felsdurchsetzte Gelände zurück auf den markierten Weg begleitet. Für die Bergung wurde der Hund von einem Bergrettungshundeführer in einem speziellen Hundetragetuch sicher auf dem Rücken transportiert und behutsam durch das steile Gelände nach oben gebracht. Anschließend konnten beide den Heimweg wohlbehalten antreten.
„Wir sind froh, dass der Notruf noch rechtzeitig vor der Entladung des Smartphones abgesetzt wurde und wir von der Leitstelle die genauen Koordinaten erhalten haben. Das hat den Einsatz wesentlich erleichtert“, betont Einsatzleiter Gerhard Gfreiner.