Solche Führerscheinkontrollen erleben die Beamten der Polizei auch nicht jeden Tag: Am 27. Juni 2026 gegen 18:23 Uhr wurde ein 20-jähriger Mann auf der Klagenfurter Schnellstraße (S37) im Bezirk St. Veit an der Glan angehalten.

Rasch war klar: Der Lenker weist eindeutige Symptome einer Beeinträchtigung durch Suchtmittel auf. Im Rahmen einer klinischen Untersuchung wurde seine Fahruntauglichkeit schließlich auch bestätigt. Der Führerschein konnte dem 20-Jährigen jedoch nicht abgenommen werden, da er ohnehin über keine gültige Lenkberechtigung verfügt. Noch kurioser: Der Mann versuchte sich aus der Affäre zu ziehen, indem er sich gegenüber den einschreitenden Beamten zunächst mit dem Führerschein seines Bruders auswies. Jedoch konnte er auch hier rasch der falschen Identitätsangabe überführt werden.

Als die Beamten während der Fahrzeugkontrolle starken Cannabisgeruch wahrnahmen, folgte die nächste Amtshandlung. Im Zuge einer Durchsuchung des Fahrzeuges sowie der Insassen konnte eine geringe Menge an Suchmitteln sichergestellt werden. Eine weitere Durchsuchung des Fahrzeuges durch einen Diensthundeführer mit der Diensthündin „Kiri“ führte zum Auffinden weiterer Suchtmittel.

Der 20-Jährige wird nun wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie strafrechtlicher Delikte angezeigt.