Am Ende siegten die Emotionen. Als sie am Sonntag in Klagenfurt zur 50. Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin ausgerufen wurde, wähnte sich die 32-jährige deutsche Autorin Lena Schätte in einem "Fiebertraum", aus dem sie wohl länger nicht erwachen werde, während die als Co-Favoritin gehandelte Ungarin Kinga Tóth, die den mit 15.000 Euro halb so hoch dotierten Kelag-Preis bekam, ihren Tränen freien Lauf ließ. Das Jubiläums-Wettlesen ist mit würdigen Siegerinnen zu Ende gegangen.