Asbest im Burgenland: Kosten könnten jenseits der 1,6 Milliarden Euro liegen
Seit 1990 dürften rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein abgebaut worden sein. Der materielle Schaden ist enorm, die Umweltorganisation Greenpeace sieht die Bundesregierung in der Pflicht.
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Greenpeace schätzt, dass die Kosten nach den Asbestfunden im Burgenland mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen könnten.
Seit 1990 wurden wahrscheinlich rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein abgebaut, wovon 20 Millionen Tonnen auf Deponien landen könnten.
Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, Mittel aus dem Katastrophenfonds bereitzustellen und eine kostengünstige Entsorgung zu gewährleisten.
Der günstige Entsorgungspreis von 50 Euro pro Tonne ist nur möglich, wenn schnell neue, sichere Deponien errichtet werden.
Asbesthaltiger Asphalt könnte Straßensanierungen auf Jahrzehnte hinaus sehr teuer machen.
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