Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru ist der Ausgang auch nach Auszählung fast aller Wahlzettel ungewiss. Nach Auswertung der Stimmen aus 94 Prozent der Wahllokale lag der linksgerichtete Roberto Sánchez am Montag hauchdünn vor seiner konservativen Rivalin Keiko Fujimori. Sánchez kam demnach auf 50,04 Prozent der Stimmen, während Fujimori mit 49,96 Prozent knapp dahinter lag. Sánchez lag damit rund 15.000 Stimmen vor Fujimori.