Wilson erschafft für "Tempest" Welten aus dem Nichts
Shakespeares letztes Stück "Der Sturm" ist bekanntlich ein Hochamt der Theaterkunst, eine Reflexion des alternden Bühnenmagiers über seine Kunst, das Entstehen-Lassen von Welten aus dem Nichts und deren Vergehen. Robert Wilson näherte sich 2021 in einer seiner letzten Inszenierungen diesem Kosmos in der ihm eigenen Stilistik. Bei den Wiener Festwochen, wo Wilson regelmäßiger Gast war, erlebte nun zehn Monate nach dessen Tod sein "Tempest" am Freitagabend Österreich-Premiere.
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