Das endoskopische Angebot in der Diakonissenklinik Schladming wird ausgebaut. Der Einsatz von moderner Medizintechnik und künstlicher Intelligenz soll die Qualität der Untersuchungen im Bereich Magen und Darm erweitern und auch mehr Untersuchungen ermöglichen. Damit will man die medizinische Versorgung im Ennstal stärken und eine wohnortnahe und schnelle Abklärung unterschiedlicher Krankheitsbilder im Magen- und Darmbereich sicherstellen.
„Durch die Investition in moderne Endoskopie und die Weiterentwicklung unserer Strukturen schaffen wir die Grundlage für eine Verbesserung der Versorgung am Standort“, erklärt Johannes Pohlhammer, stellvertretender Abteilungsleiter Innere Medizin. So soll beispielsweise eine moderne HD-Endoskopieanlage durch hochauflösende Bilder eine präzisere Diagnostik ermöglichen.
Frühe Erkennung entscheidend für Behandlungserfolg
Außerdem wird das Leistungsspektrum erweitert, nun wird unter anderem die Abtragung größerer Polypen möglich sein. Auch bei der Blutstillung sowie im Bereich der endoskopischen Notfallversorgung hat die Klinik aufgerüstet. „Gerade bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts ist die frühe Erkennung oft entscheidend für den Behandlungserfolg“, betont Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl.
Dank der modernen Technik sollen nun mehr Menschen die wichtigen Untersuchungen in Anspruch nehmen können. Das betrifft sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch die Abklärung von Beschwerden wie Blutarmut, verändertem Stuhlverhalten oder ungewollten Gewichtsverlust. Die Leistungen kann man normalerweise auf ärztliche Zuweisung oder im Rahmen einer akuten Behandlung in Anspruch nehmen.