Die Volkspartei Wolfsberg hat den gebürtigen Wolfsberger und Nationalratsabgeordneten Johann Weber einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die kommende Gemeinderatswahl nominiert.

„Wolfsberg ist meine Heimat und seit jeher mein Lebensmittelpunkt“, so Weber. „Hier bin ich aufgewachsen, hier leben meine Familie, Freunde und viele Menschen, die mir wichtig sind.“ Gerade jetz würde man an einem entscheidenden Punkt stehen: „Mit der Koralmbahn, neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten und den Veränderungen unserer Zeit eröffnen sich große Chancen für unsere Stadt und das gesamte Lavanttal.“

„Es ist wie in Nordkorea“

Bereits im März wählt die Wolfsberger ÖVP Weber alas Gemeindeobmann. „Es ist wie in Nordkorea“, witzelte Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesparteiobmann Martin Gruber beim Wolfsberger Gemeindeparteitag in der Wirtschaftskammer. Der Grund? Nationalratsabgeordneter Johann Weber erhielt bei der Wahl zum Gemeindeparteiobmann 100 Prozent der Stimmen.

© Sandra Zarfl

Unfreiwilliger Auftritt bei „Willkommen Österreich“

Eine Aussage Webers im Parlament bescherte ihm jüngst einen unfreiwilligen Auftritt in der Fernsehsendung „Willkommen Österreich“ der Kabarettisten Dirk Stermann und Christoph Grissemann im ORF, wo er sich die „unerträgliche Arroganz der Politiker“ vorwerfen lassen musste, weil er in seiner Rede ein Ersparnis von 100 Euro pro Tag – also 36.500 Euro im Jahr – für einen Haushalt als „relativ geringen Betrag“ bezeichnete.