Bis Freitag, 5. Juni, kann man noch abstimmen (unter bio-austria.at), dann entscheidet sich das Rennen um den Titel „Bio-Newcomer 2026“. Neben dem Biobauernhof Loidl aus Kaindorf und dem Biohof Holzer aus dem Joglland mischen auch Südoststeirer mit: und zwar Bernhard und Klaus Fischer vom Weingut Fischer aus St. Anna am Aigen.

Begrünte Rebzeilen

Aufgewachsen auf einem gemischten Betrieb mit Ackerland, Tierhaltung und einem Hektar Weingarten, führte der Weg nach Ausbildungen und Praktika im Ausland zurück auf den eigenen Hof. 2007 entstand der erste Wein, 2015 folgte die Bio-Zertifizierung. Für die Brüder bildet ein lebendiger Boden die Basis für hochwertige Weine. Die Lagen rund um St. Anna am Aigen sind geprägt von Kalksandstein, Basalt und vulkanischem Verwitterungsmaterial – ein mineralreicher Untergrund, der sich im Charakter der Weine widerspiegelt. Auf synthetische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet und das Bodenleben aktiv gefördert.

Begrünte Rebzeilen mit blühendem Wiesensalbei und Margeriten bieten den Nützlingen Nahrung. Die Arbeit im Weingarten geschieht großteils von Hand. „Wir trimmen nicht auf Ertrag, sondern auf Qualität“, sagt Bernhard Fischer. Im Keller werden die Trauben schonend gepresst, mit Naturhefen vergoren und in neutralen Holzfässern ausgebaut. Am Ende landet der Wein unfiltriert in der Flasche und spiegelt Boden, Klima und Handwerk wider.