Beim prima la musica-Bundeswettbewerb in Eisenstadt wurden vor kurzem wieder musikalische Nachwuchstalente aus ganz Österreich vor den Vorhang geholt. Der renommierte Wettbewerb bietet jungen Musikern und Musikerinnen, die sich im Vorhinein qualifizieren, die Möglichkeit, ihr Können vor einer Fachjury zu präsentieren. Dabei waren auch zwei Weststeirer, die noch dazu große Erfolge einheimsen konnten: Die 15-jährige Edelschrotterin Verena Scheiber von der Musikschule Bärnbach stellte sich mit ihrer Trompete als Teil des Quartetts „Trumbones“ der Herausforderung, der 17-jährige Stallhofener Leonhard Jud trat mit dem Schlagwerkensemble „BEATrio“ an. Beide zeigten herausragende Leistungen und konnten sich damit gegen Konkurrenz sowohl aus Österreich als auch Südtirol durchsetzen.

Zwei 1. Preise für die Musiker

Jud zeigte mit seinen beiden Kollegen beeindruckendes Talent, das von der Jury mit sensationellen 99,25 Punkten, einem 1. Preis in Gold und sogar mit einem Bundessieg belohnt wurde. Damit hat das Trio die höchste Punktzahl aller teilnehmenden Schlagzeugensembles erreicht. Jud besucht ebenfalls das Musikgymnasium, seinen Schlagzeugunterricht absolviert er an der Musikschule Leibnitz bei Bernhard Richter. Ab Herbst wird er im Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Josef Gumpinger studieren.

Scheiber überzeugte die Jury mit ihrer Darbietung und erreichte gemeinsam mit ihrem Ensemble 90,80 Punkte sowie einen 1. Preis in Gold. Scheiber wird an der Musikschule Bärnbach von Direktor Wolfgang Jud unterrichtet und besucht ebenfalls das Musikgymnasium Graz-Dreihackengasse. Für Herbst wurde sie in das Begabtenförderungsprogramm Young Styrian Academy aufgenommen und wird ab dann am Johann Joseph Fux Konservatorium unterrichtet.

Verena Scheiber mit dem Ensemble „Trumbones“
Verena Scheiber mit dem Ensemble „Trumbones“ © Musikschule Bärnbach