Der Fohlenhof in Kalwang war Schauplatz der jüngsten Generalversammlung der Raiffeisenbank Liesingtal-St. Stefan. Durch die vielen anwesenden Gäste sei die „enge Verbundenheit zu unserer regionalen Bank unterstrichen worden“, waren sich die Verantwortlichen um Obmann Hubert Heiss einig.
Geschäftsleiter Helmuth Pölzl präsentierte den Jahresabschluss und konnte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 verweisen. „Es ist sehr gut für uns gelaufen“, erklärte er Anfang der Woche. So erhöhten sich die Ersteinlagen (Spareinlagen und Giroeinlagen) um 8,12 Prozentpunkte auf 222,4 Millionen Euro. „Im Wertpapiergeschäft konnte eine Steigerung um 19,59 Prozentpunkte auf 63 Millionen Euro erreicht werden“, erläuterte Pölzl.
Alle Bereiche konnten gesteigert werden
Bei den Ausleihungen habe es mit 151,2 Millionen Euro ebenso einen Sprung nach oben gegeben. „Insgesamt ist das Kundengeschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 6,27 Prozentpunkte auf insgesamt 470 Millionen Euro gestiegen. Das heißt, dass knapp eine halbe Milliarde Euro von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemanagt werden“, ergänzte Pölzl, der noch hinzufügte, dass die Bilanzsumme der Bank insgesamt knapp 264 Millionen Euro ausmache.
Das Betriebsergebnis für das Jahr 2025 beträgt knapp vier Millionen Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2,85 Millionen Euro. „Sehr erfreulich die Entwicklung der Kapitalausstattung. Die gesetzliche Anforderung beträgt 16,33 Millionen Euro, tatsächlich betragen unsere Eigenmittel aber knapp 38 Millionen Euro. Das entspricht einem Überhang von 132,2 Prozentpunkten. Die Eigenmittelquote beträgt 32,3 Prozent“, betonte Pölzl.
Emotionale Verabschiedungen
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Christian Bendl, stellte die entsprechenden Anträge zur Genehmigung und Entlastung, welche die Generalversammlung absegnete.
Ein besonders emotionaler Moment des Abends war die Verabschiedung zweier langjähriger Mitarbeiterpersönlichkeiten: Helmuth Pölzl selbst wird nach 47 Dienstjahren mit 31. Juli 2026 seinen Ruhestand antreten. „Im Juni bin ich noch voll mit dabei, im Juli beginnt dann die Phase des Ausklingens“, bemerkte er. „Mit großem Engagement, Handschlagqualität und tiefer Verbundenheit zur Region prägte er die Entwicklung der Bank über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mit“, waren sich die Raiba-Verantwortlichen einig. Verabschiedet wurde auch Gabriele Fritz, die nach 40 Jahren engagierter Tätigkeit mit 30. September 2026 in Pension gehen wird.