In der italienischen Hafenstadt Monfalcone soll eine Fahrrinne für große Schiffe ausgebaggert werden. Doch dort in der Hafeneinfahrt bei Portorosega wurden zahlreiche Kriegsrelikte gefunden, insgesamt lagen 300 Bomben im Meeresboden. Als Vorbereitung auf die Baggerarbeiten wurden diese nun entfernt und entschärft.

Im Herbst, voraussichtlich im September, sollen dann die Baggerarbeiten beginnen. Denn die Bucht, in der die Industriehäfen und die beiden großen Badestrände, der Red Bull Strand in Panzano und die Marina Julia, liegen, ist derzeit sehr seicht. Das Einlaufen und Auslaufen der Schiffe stellt ein Problem dar. In Monfalcone hat aber unter anderem eine der größten Schiffsbauwerften Europas, die „Fincantieri“, einen Betrieb. Darüber hinaus gibt es Anlege- und Verladeplätze für Schiffe, die etwa Container und Autos über den Meerweg verschiffen.

Kosten von 25 Millionen Euro

Damit die großen Schiffe leichter zum Hafen zufahren können und wohl auch, um das Fahrwasser für noch größere Ladungen tauglich zu machen, werden die Fahrrinne und die angrenzende Zone ab Herbst auf 12,5 Meter ausgebaggert. Laut der Tageszeitung „Il Piccolo“ hätte das Projekt schon vor einem Jahr umgesetzt werden sollen, doch der Bombenfund verzögerte die Arbeiten. Die Projektkosten belaufen sich mittlerweile auf 25 Millionen Euro.