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Mit Kärntner Ritschert und Ripperl die Tradition an den Tisch holen

Ein Gericht, das nach Heimat schmeckt und Leib sowie Seele wärmt. Das Rezept von Sandra Joainig-Essenther beweist, dass Ritschert alle Generationen begeistert.

© Markus Traussnig
Georg Hoffelner
Themenlead Kulinarik
Gesamtzeit:34 min

Zutaten für den Kärntner Ritschert

  • 2 kg Selchripperl oder eine kleine geselchte Schweinsstelze
  • 300 g Rollgerste (einen Tag vorher in Wasser einweichen)
  • 150 g weiße, kleine Bohnen (alternativ eine andere Sorte)
  • 100 g Karotten
  • 100 g Sellerieknolle
  • 100 g Peterwurz
  • 0,5 Stange Lauch
  • 1 kleiner Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Wacholderbeeren
  • eine kleine Hand voll Liebstöckel
  • 4 Salbeiblätter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung Kärntner Ritschert

  1. 1

    Rollgerste und eventuell Bohnen über Nacht einweichen (entfällt bei Dosenbohnen).

  2. 2

    Am nächsten Tag die Selchripperl mit Lorbeerblättern und Wacholder in 2 Liter Wasser weich kochen und dann abseihen. Ripperl kalt stellen.

  3. 3

    Im Sud von den Ripperl die über Nacht eingeweichte Rollgerste ca. 15 Minuten kochen.

  4. 4

    Anschließend das klein würfelig geschnittene Wurzelgemüse beigeben. Das Ganze weitere 15 Minuten leicht kochen lassen bis das Gemüse gar ist und das Ritschert eine sämige Konsistenz hat. Des Öfteren umrühren, so kann sich die Stärke der Rollgerste besser verteilen und der Eintopf wird schön cremig.

  5. 5

    Jetzt die vorgekochten Bohnen, den Lauch, Liebstöckel und Salbei kurz vorm Anrichten zufügen. Ganz zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. 6

    Ripperl in einzelne Segmente teilen und im Eintopf erwärmen. In tiefen Tellern anrichten.

  7. 7

    Mit Liebstöckel garnieren und eventuell noch gekochte Erdäpfel oder eine Scheibe Brot als Beilage reichen. Gänseblümchen, als essbare Deko, sind nicht nur frühlingshaft, sondern auch gesund.