Während Falco die globalen Charts eroberte, schrieb die BKS Bank Finanzmarktgeschichte. Am 1. Juli 1986 wurde sie das erste Mal an der Wiener Börse gelistet. Der Börsengang war ein wichtiger Schritt zur Festigung der neu erlangten Selbstständigkeit.

Stärkung der Regionalbanken

Denn was heute kaum noch bekannt ist: Mehr als drei Jahrzehnte wurde die BKS Bank - ebenso wie die Bank für Tirol und Vorarlberg und die Bank für Oberösterreich und Salzburg (die heutige Oberbank) – von der damals noch teilstaatlichen Creditanstalt (die später an die Bank Austria verkauft wurde) dominiert. Mit der Aufkündigung des Syndikatsvertrags 1984 wurde der Weg für den Börsengang frei.

So haben die ersten Aktien im Jahr 1986 ausgesehen, die von der heutigen BKS Bank für ausgegeben wurden.
So haben die ersten Aktien im Jahr 1986 ausgesehen, die von der heutigen BKS Bank für ausgegeben wurden. © BKS Bank

Es war noch eine völlig andere Zeit. In den Büros lag Zigarettenrauch in der Luft. Plastic money spielte nicht nur im Falco-Song keine Rolle. Geschrieben wurde weitgehend auf Schreibmaschinen, Orders wurden per Telefon aufgegeben und das erste EDV-Zentrum der BKS Bank hatte eine Kapazität, die heute von jedem durchschnittlichen Smartphone überboten wird.

BKS-Rechenzentrum in der Mitte der 1980er-Jahre. Ein Angestellter der Bank arbeitet an den Computern der damaligen EDV-Zentrale im Bankgebäude am Dr. Arthur-Lemisch-Platz.
BKS-Rechenzentrum in der Mitte der 1980er-Jahre. Ein Angestellter der Bank arbeitet an den Computern der damaligen EDV-Zentrale im Bankgebäude am Dr. Arthur-Lemisch-Platz. © BKS Bank

Mehr Wahrnehmung

Heimo Penker, damals Vorstandsmitglied, erinnert sich: „Die Hauptmotive für den Börsengang waren die Stärkung des Eigenkapitals durch Hereinnahme neuer Aktionäre und eine deutlich verbesserte Wahrnehmung unseres Hauses in der Öffentlichkeit.“

Die damaligen Eigentümer zu überzeugen, war nicht schwierig. „Im Gegenteil, man hat uns dabei unterstützt“, sagt Penker. „Die Stimmung gegenüber Börseneinführungen war Mitte der 1980er-Jahre sehr positiv. Ziel war es, eine Belebung des bis dahin sehr statischen österreichischen Kapitalmarktes zu erreichen. Der Aktienmarkt ist dadurch auch für breitere Bevölkerungsschichten attraktiver geworden.“

Erfolgsgeschichte Börse

Im langfristigen Vergleich hat sich der Börsengang eindeutig als Erfolgsgeschichte herausgestellt. Aus 100 Euro, die am 1. Juli 1986 in Aktien der BKS Bank investiert wurden, wären bis Mitte 2026 allein durch den Kursanstieg rund 430 Euro geworden. Hätte man immer alle Dividenden in BKS Aktien reinvestiert, wären aus den 100 Euro sogar mehr als 800 Euro geworden (ohne Berücksichtigung von Steuern und Gebühren).

Unverändert geblieben sind über all die Jahre Kundennähe und Serviceorientierung – sie bilden bis heute das Fundament der BKS Bank. Nicht zuletzt deshalb wurde die BKS Bank in den regionalen Märkten Kärnten und Steiermark für immer mehr Firmen- und Privatkunden der geschätzte Bankpartner. Durch individuelle Finanzierungslösungen wurden Unternehmen in der Region mit Kapital versorgt, Wachstum und Innovationen angestoßen und Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten.

Gut durch Krisen gekommen

Teil der Unternehmensphilosophie der BKS Bank war und ist, nur solche Risiken einzugehen, die aus eigener Kraft bewältigt werden können. Das ist einer der Gründe, warum die BKS Bank mit krisenhaften Ausnahmezuständen, die zu den Finanzmärkten dazugehören, besser als andere Institute zurechtkam. Das zeigte sich beim „Black Monday“ am 19. Oktober 1987 genauso wie beim Dotcom-Crash im März 2000 oder während der globalen Finanzkrise infolge der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008.

Der heutige Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Nikolaus Juhász, erinnert sich noch gut an die Lehman-Insolvenz. „Durch Lehman ist uns allen noch stärker bewusst geworden, wie stark die globale Vernetzung ist. Vertrauen und Liquidität sind auf einmal von ganz essenzieller Bedeutung gewesen.“ Aber, so Juhász: „Die Finanzkrise hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell zu haben. Viele andere Banken haben damals staatliches Partizipationskapital gebraucht. Mit unserer verantwortungsvollen Geschäftspolitik konnten wir die Kapitalquote aus eigener Kraft stärken.“

Längst keine Regionalbank mehr

Die BKS Bank hat sich stets an die neuen Gegebenheiten angepasst. Die EU-Erweiterung wurde genutzt, um zu expandieren. Heute ist man längst keine klassische Regionalbank mehr.

In Slowenien zählt die BKS Bank zu den führenden Wertpapierdienstleistern und hat sich auch im Brokerage‑ und Veranlagungsgeschäft etabliert. In der Slowakei wird gezielt ein Wachstumskurs im Firmenkundengeschäft verfolgt. In Kroatien wurde gerade 25-jähriges Bestehen gefeiert und auch im Nicht-EU-Land Serbien ist die BKS Bank bereits im Leasinggeschäft erfolgreich tätig.

In den vergangenen Jahren wurde nicht nur das Digitalangebot massiv ausgebaut, auch die Bildsprache der BKS Bank ist heute viel moderner.
In den vergangenen Jahren wurde nicht nur das Digitalangebot massiv ausgebaut, auch die Bildsprache der BKS Bank ist heute viel moderner. © BKS Bank
Das aktuelle Vorstandsteam der BKS Bank blickt optimistisch in die Zukunft. V.l.n.r.: Clemens Bousquet, Renata Maurer Nikolic, Nikolaus Juhász und Dietmar Böckmann.
Das aktuelle Vorstandsteam der BKS Bank blickt optimistisch in die Zukunft. V.l.n.r.: Clemens Bousquet, Renata Maurer Nikolic, Nikolaus Juhász und Dietmar Böckmann. © BKS Bank

Never waste a good crisis

Wohin wird sich der Finanzsektor in den kommenden 40 Jahren entwickeln? Zukunftsforscher Andreas Steinle sieht trotz geopolitischer Krisen und disruptiver Veränderungen durch Künstliche Intelligenz Grund für Optimismus. „Denn Umbrüche sind nicht nur Zeiten der Verunsicherung, sondern immer auch Phasen, in denen Zukunft neu verteilt wird. Getreu dem Motto ‚Never waste a good crisis‘ eröffnen sich jetzt für jene, die mutig und strategisch handeln, die größten Chancen.“

Der Geschäftsführer des deutschen Zukunftsinstituts ist im Gespräch mit der BKS Bank überzeugt: „Gerade Europa kann in dieser Situation Stärke entwickeln: nicht durch Lautstärke, sondern durch Qualität, Substanz und die Fähigkeit, technologische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.“ Steinle: „Das gilt insbesondere für den Finanzsektor. Banken werden in einer solchen Zeit zu zentralen Ermöglichern von Transformation: Sie finanzieren Zukunftsfelder, begleiten Unternehmen durch Unsicherheit und helfen dabei, Kapital in jene Geschäftsmodelle zu lenken, die aus Megatrends konkrete Wertschöpfung machen.“

Vor uns liegt eine neue KI- und Robotik-Ära. Zukunftsforscher Steinle: „Die entscheidende Frage ist dabei nicht, ob uns die Algorithmen aus den Büros und Fabriken drängen, sondern was wir Menschen dann besser machen können als jede Maschine: Zusammenhänge erkennen, Verantwortung übernehmen, Vertrauen schaffen, Sinn stiften. Wenn es gelingt, technologische Intelligenz mit menschlicher Intelligenz zu verbinden, dann ist die Zukunft nicht das Problem, sondern die beste Gelegenheit, die wir seit Langem hatten.“

Potenzial voll ausschöpfen

Auch Nikolaus Juhász ist überzeugt: „Wir werden beides brauchen: modernste digitale Services, aber auch persönliche Beratung durch hochkompetente Berater und Beraterinnen.“ Das war bisher der USP der BKS Bank – und er wird es auch in der Zukunft sein.

Mit Blick auf die jüngeren Generationen blickt der Vorstandsvorsitzende der BKS Bank positiv in die Zukunft. „Viele junge Menschen haben längst die Kapitalmärkte für sich entdeckt. Für sie ist es normal geworden, in Aktien, Fonds oder ETFs zu investieren.“ Der Blick in die Glaskugel ist zwar schwierig. Aber, so Juhász: „Nur mit einem gut ausgebauten Kapitalmarkt wird es Österreich gelingen, den Wohlstand zu erhalten, Innovationen anzustoßen und weiterhin gute Jobs zu schaffen. Die BKS Bank wird ihre Kunden und Kundinnen auch künftig mit Ideen, Know-how und sehr viel Engagement begleiten – so wie in den vergangenen 40 Jahren.“ Und wohl mit mehr plastic money als zu Falcos Zeiten.

Marketingmitteilung: Die Angaben dienen lediglich der unverbindlichen Information und ersetzen in keiner Weise eine Beratung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Finanzinstrumenten. Es handelt sich weder um ein Angebot noch um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von (Bank-)Produkten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung von Finanzinstrumenten zu.

Entstanden in Kooperation mit BKS Bank.