Der Anblick einer Toten, die Panik vor dem Verkehr, die Anträge bei Ämtern und Versicherungen, das Unverständnis von Behörden und Familie: Mit "Wunde Stadt" hat das Theater Magdeburg am Samstag eine nicht unumstrittene Inszenierung uraufgeführt, die eineinhalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - ein 50 Jahre alter Mann aus Saudi-Arabien raste mit einem Auto in die Menschenmenge - Opfern und Hinterbliebenen eine Bühne gibt.
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