Der mächtige Grimming, herrliches Sommerwetter und bestens gelaunte Gäste und Einheimische bildeten die Zutaten für eine außergewöhnlich erfolgreiche Steirische Roas in Tauplitz. Die gesamte Gemeinde Bad Mitterndorf hatte sich ins Zeug gelegt, um ein abwechslungsreiches Programm aufzubieten: zusätzlich zu den traditionellen Fixpunkten der „Roas“.
Gelebte Gemeinschaft
Neugier, Staunen, Volkskultur, Handwerkskunst, schwungvolle Musik, herrliche Aussichtspunkte belebten die Erlebniswanderung. Vereine, Einsatzorganisationen, Wirtsleute und unzählige Freiwillige trugen ihren Teil zum Gelingen bei. Vom Kletterturm der Bergrettung Tauplitz für die Kinderroas bis zum überdimensionalen Zielscheibenfußball: Ein Reigen an Attraktionen wurde aufgeboten, um die „Steirische Roas“ zum Erfolg zu machen.
Das gelang, und zwar eindrucksvoll: Tausende bevölkerten die schmalen Straßen rund um den Tauplitzer Ortskern oder machten sich auf den Weg zu entlegeneren Stationen. – Volksfestatmosphäre hob am Vormittag, der mit Heiliger Messe und Radiofrühschoppen begonnen hatte, an und war noch viele Stunden in den Nachmittag hinein zu spüren. „Da kommt Urlaubsstimmung auf“, meinte Mario Seebacher, der Tourismuschef der Region Ausseerland/Salzkammergut gleich zu Beginn. „Fast kitschig ist es heute hier“, ergänzte Nationalratsabgeordneter Albert Royer, der Landeshauptmann Mario Kunasek bei der Eröffnung vertrat.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom lobte den Zusammenhalt in der Gastgebergemeinde: „Die Steirer sind gastfreundliche Leute, die das Miteinander leben. Tradition, Brauchtum und Werterhalt finden zusammen. Die Stimmung hier ist etwas ganz Besonderes.“ Etwas Besseres könne einem gar nicht passieren, als in diesem Bundesland beheimatet zu sein. Ortschef Herbert Hansmann war beim Bürgermeisterempfang im Hotel Restaurant „Der Hechl“ die Freude deutlich anzumerken.
„Jede Station bis auf den letzten Platz gefüllt“
„Jede Station bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Leute haben alle ein Lächeln im Gesicht. Die Anstrengungen in der Vorbereitung haben sich ausgezahlt.“ Botschafter Stefan Pehringer, der aus dem Ausseerland stammt, brachte es auf den Punkt: „Wer hier ist, bekommt das steirische Lebensgefühl mit. Und die heimischen Mitwirkenden haben eine Bühne, auf der sie ihr Wirken und Können weit über die Gemeindegrenzen hinaus präsentieren können.“ Noch lange wurde auf dieser Bühne gesungen, gespielt oder einfach gemütlich zusammengesessen.