Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten: vier Spiele (zwei zu Hause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf. Unverändert bleibt das Format für das Viertelfinale, das Final Four sowie die Play-offs um den Auf- und Abstieg.
Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen: Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, dazu zählt aktuell auch Österreich, und Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams. In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet, wo die direkten Tickets vergeben werden. Die verbleibenden Plätze werden über ein Play-off-System vergeben, das laut UEFA "auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikationschancen" garantieren soll. Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.
"Die neuen Formate werden das sportliche Gleichgewicht verbessern, die Anzahl der bedeutungslosen Spiele verringern und den Fans einen attraktiveren und dynamischeren Wettbewerb bieten", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Exekutivkomitee-Sitzung in Istanbul. Die Qualifikationschancen aller Teams soll das neue Format aber nicht schmälern, und auch zusätzliche Termine im internationalen Spielkalender sollen laut Ceferin nicht geschaffen werden.