Prozess um Angriff auf Zehnjährigen aus rassistischem Motiv
Am Wiener Landesgericht ist am Montag gegen einen 44-jährigen Mann verhandelt worden, der im vergangenen Sommer aus rassistischen Beweggründen wiederholt auf Personen losging, nachdem er sie zunächst als "Scheiß Ausländer" und mit noch weit derberen Ausdrücken beschimpft hatte. Das jüngste Opfer des Angeklagten war ein zehn Jahre alter Bub, dem er einen Fußtritt verpasste, als er dem Kind im Innenhof seiner Wohnhausanlage in Wien-Donaustadt begegnete. Es wurde vertagt.