Sparpaket über 5,1 Milliarden Euro und Senkung der Lohnnebenkosten
ÖVP, SPÖ und Neos haben sich nach vielen Verhandlungsrunden auf ein Konsolidierungsvolumen von 5,1 Milliarden Euro verständigt und wollen Arbeit entlasten.
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Die österreichische Regierung hat ein Konsolidierungsvolumen von 5,1 Milliarden Euro vereinbart, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das EU-Defizitverfahren zu verlassen.
Ein Maßnahmenmix soll das Budgetdefizit bis 2028 auf 3 Prozent senken, wobei 2,5 Milliarden Euro eingespart werden sollen.
Ein weiteres Paket soll den Spielraum um 2,6 Milliarden Euro erhöhen, um in Arbeitsmarkt, Pflege und Kinderbetreuung zu investieren.
Die Lohnnebenkosten sollen um einen Prozentpunkt gesenkt werden, finanziert durch strukturelle Maßnahmen der Unternehmen.
Die Körperschaftssteuer für Unternehmen mit mehr als einer Million Euro Gewinn wird von 23 auf 24 Prozent erhöht.
Das Doppelbudget als schwere Geburt: (v.l.) Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ)
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