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38. Georgifest: Hoch zu Ross bei strahlendem Sonnenschein

Rund um den Gedenktag des heiligen Georg begeht die Gemeinde Sankt Georgen ob Judenburg ihr Fest – dieses Jahr segnete Weihbischof Johannes Freitag die Pferde, bevor lukullische Köstlichkeiten aufgetischt und flotte Musik aufgespielt wurden.

Thomas Mlakar
Am Sonntag, dem 26. April, stand St. Georgen ob Judenburg ganz im Zeichen des 38. Georgifestes. Bei Kaiserwetter standen Brauchtum, gelebte Tradition und geselliges Miteinander im Mittelpunkt.
Den feierlichen Auftakt bildete die Georgiprozession, bei der die Besucherinnen und Besucher gemeinsam von Scheiben nach St. Georgen zogen – ganz bewusst ohne Pferde, die erst später Teil des Festgeschehens wurden.
Im Anschluss fand der Festgottesdienst in der Kirche statt, den Weihbischof Johannes Freitag hielt. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt ein und segnete dabei auch das neue Taufbecken.
Danach kamen die Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden zusammen und versammelten sich auf dem Dorfplatz zur Pferde- und Reitersegnung unter freiem Himmel. Besonders beeindruckend war dabei die große Altersspanne: Die jüngsten Reiter waren gerade einmal zwischen acht und zehn Jahre alt, während der älteste Teilnehmer über 90 Jahre alt war und stolz hoch zu Ross einritt.
Der Festakt wurde musikalisch vom Musikverein Scheiben-St. Georgen, den Wietinger Jagdhornbläsern sowie den Schuhplattlern des Trachtenverein Rossecker stimmungsvoll umrahmt. Bürgermeister Hermann Hartleb begrüßte in seiner Ansprache die Gäste des 38. Georgifestes. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landesrat Karlheinz Kornhäusl sowie Landtagsabgeordneter Bruno Aschenbrenner.